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Ich war nicht am Jägerball

Den habe ich oft besucht, früher halt. Heuer nicht. In der "Krone" konnte man auf der ersten Seite unsere Ministerinnen im feschen Dirndl bewundern. Und da war ich wirklich froh, daß ich nicht dortgewesen bin. Weidmannsheil!

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Selektives Lesen am Beispiel der „Krone“

 

Wir alle wissen, daß die „Krone“ unglaublich abgesandelt ist. Zum Beispiel am Sonntag kein Girtler mehr in der Beilage. Das war meistens das einzig Lesenswerte. Alles andere kann man vergessen, in letzter Zeit sogar den Woltron und den Wallentin, letzterer hat sich allmählich auch schon den Klimatrotteln angepaßt. Aber da kann ich ja gleich die Kromp-Kolb lesen, die ungestraft ihren Unsinn täglich verbreiten darf. Die lese ich aber natürlich auch nicht. Eine Verrückte.

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Kultur

Kultur, Literatur oder was man heute darunter versteht

 

Kultur, Literatur oder was man heute darunter versteht
 
Traurig. Wir sind von Menasses umzingelt. Kein Entrinnen. Vor allem in der „Presse“ treiben die Menasses rudelweise ihr Unwesen, ein Unwesen, das sich Literatur schimpft, aber in Wirklichkeit Meinungsmache übelster Art ist.
Der Peter Menasse schreibt in der „Presse“ also ganz entsetzt über den Ausgang der Volksbefragung. Das Volk – die Mehrheit des Volkes – hat sich nämlich für die Wehrpflicht ausgesprochen. Natürlich sind nicht alle hingegangen und die Meinungsforscher haben herausgefunden, daß die älteren Menschen, die Pensionisten, den Ausschlag gegeben haben.
Mehr haben die Silberlocken nicht gebraucht. Der Menasse – selber schon eine Silberlocke – pudelt sich furchtbar auf. Er hat außerdem seinen Herrn und Meistern, also der „Krone“ und dem Darabos aufmerksam gelauscht und sich sagen lassen, daß die Wehrpflicht viel Geld kosten wird, viel mehr als ein Berufsheer. Glauben tut er es auch noch.
Woher das Geld nehmen? fragt er daher besorgt und gibt sich gleich selber die Antwort: Nicht von der Bildung, nicht von der Forschung nicht von der Kultur soll das Geld kommen, beileibe nicht. Er glaubt ja wahrscheinlich, daß er bei der Kultur dabei wäre. Schwerer Irrtum. Aber: Den Pensionisten soll man es wegnehmen. Die sollen für ihre blöde Entscheidung blechen. „Ihr wollt das Zwangsheer, ihr wollt die Reform eines unsinnigen Gebildes – dann zahlt sie auch!“ So der Schreibekünstler.
Wunderbar. Der rot-grüne Staats- und Mietschreiberling hat es erfaßt. Wer eine politische Entscheidung trifft, die dem Herrn Menasse oder seinen Anschaffern nicht paßt, der soll bluten und zwar kräftig, damit es so richtig weh tut und daß sich die alten Trotteln künftig überlegen, wie sie in der Wahlzelle entscheiden.
Demokratie, wie sie der Herr Menasse versteht. Falsche Stimmabgabe muß bestraft werden. Vorerst nur mit Geld, später wird dem feinen Herrn schon etwas anderes einfallen. Gulag oder KZ vielleicht. Wir sind auf alles gefaßt.
 
Quergeschrieben

Noch eine solche Staatsschreiberlingerin, die Sybille Hamann. Auch ihr gefällt die Entscheidung des Volkes nicht. Sie sieht die Herrschaft der Pensionisten heraufdräuen wie ein schlimmes Gewitter. Aber: Quergeschrieben ist nicht so gut wie quergeschossen. Damit soll es genug sein. Mit den Blödheiten der Frau Hamann habe ich mich ja schon einigemale beschäftigt. Zuviel Aufwand für diese Alt-Tussi.

Kommentare   

+4 #18 Guest 2013-01-28 18:05
Trotzdem, mein lieber Nougat Neger: Die Geschichte der Verhütung und Nichtverhütung in der Österreichischen Geschichte hat nichts mit den Ungläubigen zu tun! Dieses Wort kräuselt mir die Zehennägel ein. Wenn ich eine Statistik bringen will, O.K. Der Katholik wird jedes Kind, das er gezeugt hat, auch zur Welt kommen lassen. Ob dieses Kind es will, oder nicht, ohne Gnade. Ich habe zwei Kinder, also statistisch gesehen habe ich nur 1,85 Kinder. Könnte sein, dass das stimmt. Das 1. ist 100 %, das 2. ist 85 %. Aber das stimmt nicht. Sie sind nämlich beide 100 %. Denn - Statistik hin - Statistik her- beide sind 100 % meine Kinder. Und ich habe daher - abgesehen von meinen 40 Jahren Steuerbeitrag - auch für die anderen Generationen einen Grundstein gelegt. Oder?
+5 #17 Guest 2013-01-28 17:50
Als Katholik hat man nur Sex in der Ehe und grundsätzlich keine Verhütung zu verwenden. 1960 hat eine österreichische Frau noch 2,69 (1963 sogar noch einmal 2,81) Kinder zur Welt gebracht, 2010 waren es nur noch 1,44. Die Pille gibt es seit ~1960. Im Jahr 1984 war die Fruchtbarkeitsrate das letzte mal mit 1,53 Kindern über 1,5.

Wir werden alt!
+12 #16 Guest 2013-01-28 15:31
@Nougat Neger: zitiere Nougat Neger:
Wer anteilig weniger Pensionisten will, muss halt jedes Jahr ein Kind zur Welt bringen. Verhütung ist nur etwas für Ungläubige!

Mir scheint, mir scheint, da hat sich ein Moslem geoutet. Dass Verhütung nur etwas für Ungläubige ist, verrät ihn mehr oder weniger. Also, er zeugt jedes Jahr ein Kind. Schön für ihn! Und für seine Frau? Wenn ich es recht bedenke, so sind das bei 10 Kindern pro Familie in 50 Jahren um so mehr Pensionisten, die erhalten werden wollen. Irgendwo stimmt da etwas in der Rechnung nicht, vor allen Dingen, wenn man den Bildungsstand unserer Kulturbereicherer heranzieht. Aber, um zum Thema zurückzukehren: Wieso kann es sein, dass die rote Riege behauptet, die Bundesheerreform benötigte mehr Geld als ein Berufsheer. Läuft das dann so wie beim Sky-Link, beim AKH (seinerzeit) oder beim SMZOst jetzt? Stadthallenbad nicht zu vergessen. Dort können unsere Stadtpolitiker ja nicht mehr baden gehen, denn sie sind schon baden gegangen. Und - wenn man mich fragt - aber mich fragt ja keiner - die Hungerstreiker in der Votivkirche hätte ich schon wegen der Behinderung der Ausübung der christlichen Religion aus dem Gebäude geworfen. Aber, unser liebe Caritas und die Johanniter und die vielen Gutmenschen - die verhindern das.... 40 Querulanten gegen Österreich und seine wirklich menschliche Asylpolitik.......
+24 #15 Guest 2013-01-28 08:48
Das war rein als Informations- und Aufklärungssendung ausgelegt, damit die bösen ausländerfeindlichen Österreicher endlich einmal erkennen, wie arm und unschuldig die Asylanten in Wirklichkeit sind. Der Rotfunk und Fr. Thurnherr wollten ihre Zuseher einfach mit schlechtem Gewissen ins Bett schicken. Und selbstverständlich wollten man das neue Expressticket nach Österreich bewerben: Zuwanderung durch Asylantrag.

Harald Vilimsky soll bitte Innenminister werden! Notwehrwahl 2013: FPÖ muss stimmenstärkste Partei werden!
+20 #14 Guest 2013-01-28 08:27
Franz Stefan Griebl, alias Franzobel, ist lt. eigener Definition "Individualanarchist". Genauso hatte er sich gestern im TV auch dargestellt. Eine ultralinke, aufdringliche Gutmenschenfigur, welche auch von öffentlichen Subventionen und dem Geld seiner Anhänger, die seine geistigen Ergüsse kaufen, lebt. Darum war er bei seiner Gesinnungsgenossin Ingrid Thurnherr auch zu Gast.
+18 #13 Guest 2013-01-28 08:17
an picador noch zur Volksbefragung: Ein Aspekt wurde völlig außer Acht gelassen: Viele jener Teilnehmer hatten sicher auch für die Beibehaltung der Allg. Wehrpflicht gestimmt, weil ihnen Darabos zum Verrecken unsympathisch ist!
+15 #12 Guest 2013-01-28 01:57
zitiere drzakrajsek:
Die Journalisten waren zudem furchtbar schwach. Heute am Abend geht es weiter: Asyl ist das Thema.


Vilimsky und der Mann vom Bundesasylamt haben die Sache im Griff gehabt. Korun lästig wie immer. Bock unauffällig. Franzobel kein Gegner - wäre Zeit gewesen hätte man den leicht zerlegen können.
+16 #11 Guest 2013-01-27 19:05
Die Journalisten waren zudem furchtbar schwach. Heute am Abend geht es weiter: Asyl ist das Thema.
+25 #10 Guest 2013-01-27 17:25
Dafür war aber H.C. Strache in der heutigen Pressestunde hervorragend und hat den ORF-Brillenflaschler sowie die Salzburger Zeitungstussi ganz schön blöd aussehen lassen!
+21 #9 Guest 2013-01-27 16:24
Ich bin ein bischen traurig, dass ich auch für jene meinen Hals riskieren müsste, die gegen die Wehrpflicht sind, wenn der Ernstfall eintreten sollte. Aber denen (sog. Menasses) wäre es ja lieber, wenn ein Söldner/Scherge oder ein Berufssoldat (richtige Bezeichnung) eines Berufsheeres sein Leben oder besser gesagt das Leben und die mitlerweile sehr eingeschränkte Freiheit des österreichischen Volkes beschützt. Achtung: Söldner wollen bezahlt werden und nicht zu knapp. Ich bezahle keinen Söldner der meine Familie oder mich beschützt oder im Katastropfenfall ein bisschen mithilft. Zuerst kommen die meinen und ich selbst und sicher nicht die, die gegen das eigene Volk sind. Das Bundesheer sollte jedem etwas Wert sein, und ja, das kostet etwas, aber die, die in diesem Heer dienen, kommen aus dem Volk und die kann man nicht mehr so leicht an der Nase herumführen, das beweist schließlich das Ergebnis dieser Volksbefragung. Es sei denn, unsere Politiker agieren wie bisher, nämlich gegen das Volk. Ausgang unbekannt, aber bald, bald wird gewählt!

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