Kultur

Filmszenen, die man nicht vergißt

Filmszenen, die man nicht vergißt

 

Wer Crocodile Dundee gesehen hat, wird die Szene nie vergessen, wo Dundee sein wirklich großes Messer zieht und mit den Worten: „Das soll ein Messer sein? Das ist ein Messer!“ einen Räuber in die Flucht schlägt.

Und wem hat sich nicht unauslöschlich eingeprägt, wie Clint Eastwood in „Grand Torino“ seinen Colt Government herauszieht und damit die aggressive Bande Neger vertreibt?

Viele solcher Szenen bietet auch Charles Bronson, wenn er rot sieht, auch in „Dirty Harry“ gibt es genug Geschichten, die man sich einfach merkt, auch wenn man das gar nicht will.

Woran liegt das? Nicht ganz einfach zu erklären, aber wahrscheinlich ist das die Überraschung und vor allem der Triumph des Guten über das Böse, des vermeintlich Wehrlosen über den offensichtlich überlegenen Angreifer, die Spannung, die in einer willkommenen Verblüffung aufgelöst wird. Es ist der Witz, der in diesen Situationen zu Tage kommt, obwohl es gar nicht so lustig ist, was da abläuft. Es ist auch ganz einfach die Erlösung, die dem Zuschauer zeigt, daß nicht immer das Verbrechen obsiegt, wie das im täglichen Leben stets passiert, sondern daß man sich wehren kann, wenn man die Mittel dazu hat.

Es liegt an uns, ob wir diese Szenen bloß im Film erleben. Man sollte daran arbeiten, daß solches auch in unserem wirklichen Leben passiert. „Das ist ein Messer!“ Verstanden?