Kultur

Recht schreiben

Recht schreiben

 

Manchmal machen mich meine Leser darauf aufmerksam, daß sich in meinen Texten Fehler befinden. Sie haben recht. Nach der neuen Rechtschreibung mache ich Fehler. Das ist aber Absicht.

Die Rechtschreibreform war der größte Blödsinn, den man der deutschen Sprache hat antun können. Kulturlose Bürokraten haben das verbrochen, Leute, die von der Sprache und vom Schreiben keine Ahnung haben, Leute die zum Großteil aus dem realsozialistischen Umfeld gekommen sind. Einiges hat man korrigiert, das meiste ist aber stehengeblieben.

Ich habe diese Reform von der ersten Sekunde an abgelehnt, habe schon vorher, als die ganzen Unsinnigkeiten allmählich sichtbar geworden sind, diese Kulturschande verurteilt und bekämpft. Die Mitstreiter in den Medien haben klein beigegeben und sich der Reform unterworfen.

Der Bildung unserer Kinder hat das unglaublich geschadet. Inzwischen ist Rechtschreiben von einer signifikanten Kulturtechnik zu einer Beliebigkeit verkommen. Und da werde ich nicht mitmachen. Ich verwende weiter die „Alte Rechtschreibung“ und ich bleibe dabei.

 

Das Fähnlein der Aufrechten

Das sind wir von der IWÖ. Die IWÖ-Nachrichten erscheinen in der „Alten Rechtschreibung“. Die einzige Zeitschrift in Österreich. Schon deswegen sollte man sie lesen.

Und auch beim „Kampf gegen Rechts“ befinden wir uns in der ersten Reihe. Wem es noch nicht aufgefallen ist: Die „IWÖ-Nachrichten“ sind die einzige Zeitschrift auf der ganzen Welt, in der es keine Seite „18“ gibt. Geeichte Antifaschisten wissen ja, wofür die Zahl „18“ steht. Bei uns ist das „17a“. Darauf sind nicht einmal die Grünen gekommen und ihr Justizsprecher schon gar nicht.