Kultur

Das rassistische Kroko-Tascherl

Das rassistische Kroko-Tascherl

 

Etwas despektierlich ist die Bezeichnung „Tascherl“ für ein Schmuckstück für die reichere Dame, ist mir durchaus bewußt. Angeblich 35.000 € hätte das gute Stück kosten sollen, da muß eine Oma ganz schön lang stricken dafür.

Die Milliardärin Oprah Winfrey muß nicht stricken, sie talkt und verdient sich so ihr Geld. Sei ihr vergönnt.

Nicht vergönnt hat ihr die Tasche die Verkäuferin einer Züricher Boutique, sie hat ihr die Tasche nicht einmal gezeigt, so sagt die Talkmasterin und hat laut: „Rassismus!“ geschrien, was immer ein gutes Rezept dann ist, wenn ein Neger nicht das bekommt, was er unbedingt haben will.

Aber wahrscheinlich stimmt das alles gar nicht und die Verkäuferin hat den Anschuldigungen heftig widersprochen, hat aber schlechte Karten wenn eine Kundin so reich ist und schwarz noch dazu.

Ich hätte der eingebildeten Talkerin die Handtasche auch nicht gezeigt. Aber nicht deshalb, weil ich sie nicht als zahlungskräftig genug eingeschätzt hätte. Nein, ich kenne die Frau Winfrey, hätte sie natürlich auch im Geschäft erkannt. Ich weiß aber, daß sie ihre Millionen als kämpferische Gutmenschin verdient, die nicht nur gegen private Waffen auftritt, sondern auch gegen Pelze und daher auch erst recht gegen Krokodile in jeder Form.

Also keine Kroko-Tasche für die Oprah. Nicht einmal wenn das Leder schwarz ist.