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Kultur

Zeit für ein Gedicht

Zeit für ein Gedicht

 

Diesmal von Christian Morgenstern und ich hoffe, ich kann das noch richtig zu zitieren, es geht etwa so:

 

Ein Hecht, vom heiligen Anton

Bekehrt, beschloß samt Frau und Sohn

Am vegetarischen Gedanken

Moralisch sich emporzuranken

 

Er aß seit jenem nur noch dies:

Seegras, Seerosen und Seegrieß

Doch Grieß, Gras, Rose floß oh Graus

Entsetzlich wieder hinten raus.

 

Der ganze Teich ward angesteckt

Fünfhundert Fische sind verreckt

Doch Sankt Anton gerufen eilig

Sprach nichts als: Heilig, Heilig, Heilig!

 

Das geht natürlich nicht gegen die Vegetarier. Es geht gegen die Borniertheit, gegen das Sendungsbewußtsein, gegen das Gutmenschentum, gegen das Besserwissen, gegen das Bessermachenwollen und das Erziehungsmonopol.

In Wahrheit ist es ein Gedicht gegen den Totalitarismus, also gegen die heutigen Grünen, die meinen, an ihrem Wesen müsse die Welt genesen, auch wenn alles zugrunde geht.

Es ist manchmal ganz gut, wenn man sich alte Gedichte gemerkt hat und sie hie und da aufsagen kann. Die heutigen Schüler lernen keine Gedichte mehr und wenn, sind sie von dem grauslichen Erich Fried. Die Welt muß einfach zugrunde gehen.

 

Gedichte lernen

Gibt’s heute nicht mehr. Aber: Das obige Gedicht habe ich nicht vollständig zusammengebracht. Ich habe dann meinen älteren Sohn gefragt. Der konnte das. In der Schule hat er das aber nicht gelernt. Irgendwie bin ich stolz.

Kommentare   

+17 #9 Malermeister Schiele 2013-07-03 10:40
Dummheit (und Karrierestreben bei den Wortführern), Heuchelei und dieser widerliche Schuldstolz, der seine von der eigenen Gutheit beseelten schafsköpfigen Mitläufer noch bis ins x-te Glied trotzig-stolz "Unsere Ehre heisst Reue" bekennen lassen wird - fertig ist das Milieu der linken Gesinnungsschnüffler und der gesellschaftserziehenden Volkspädagogen, die, oh Ironie, für die Gesellschaft aber praktisch gar keinen Wert haben (zu grossen Teilen aber vom verachteten Steuerzahler alimentiert werden müssen...).

Die nichts anderes können als in sicheren Zeiten als tapfere "Antifaschisten" zu posieren; einen Keil zwischen die Geschlechter zu treiben; die Familie zu entwerten; zu verlangen jeden lebenslang zu versorgen, der "Asül" stammeln kann; Radwege grün anzufärbeln - und natürlich: den Bürger wehrlos zu halten, zu entwaffnen.

Der grosse Bruder, 'tschuldigung, die grosse SchwesterIn wacht fürsorglich über uns...
+13 #8 ich 2013-07-03 09:55
zitiere Poscheraser:
Bückmann!


Bist du sicher dass es sich beim angeführten Link um ein Fake handelt? Die sprechen viel zu genau die Situation bei uns an..... Und das vollkommen korrekt!

Ich würde es als eine Satire bezeichnen....


In Satiren, Persiflagen und sogar im Zynismus sind immer viele Wahrheiten enthalten. Sie entstehen sogar ausschließlich aus Tatsachen.
Wie man es auch dreht, wir bekommen von den Japanern einen Spiegel vorgehalten und das sollte schon zum Nachdenken animieren.
+16 #7 Poscheraser 2013-07-03 08:10
Bückmann!


Bist du sicher dass es sich beim angeführten Link um ein Fake handelt? Die sprechen viel zu genau die Situation bei uns an..... Und das vollkommen korrekt!

Ich würde es als eine Satire bezeichnen....
+12 #6 Georg Zakrajsek 2013-07-03 00:44
Bei meiner eigenen Telefonnummer habe ich manchmal Schwierigkeiten, aber bei Gedichten geht es noch ganz gut.
+12 #5 ich 2013-07-02 22:45
Soeben gefunden, so denken Japaner über die Deutschen.
Obwohl - ein Fake natürlich - es lässt aufhorchen, so ganz daneben sind sie nicht, oder?

Hier der Link und bitte bis zum Ende ansehen und die deutschen Untertitel mitlesen.
Obacht, manchmal muss man etwas schnell lesen.

http://www.youtube.com/watch?v=7PY8GvnO6fc
+15 #4 Walter Murschitsch 2013-07-02 19:27
Zitiere Gustav!

Eine Strafaktion oder besser gesagt kollektiver Masochismus ist es Grüne regieren zu lassen. Offenbar will sich unsere Gesellschaft für irgend etwas selbst bestrafen. Vielleicht bestrafen uns auch andere, denn z.B. in Wien regieren die Grünen, haben aber keine Mehrheit. Ein mehr als interessanter Umstand, wozu unsere Demokratie führen kann.

Treffend geschrieben! Ich wünschte mir, mehr Österreicher hätten das so erkannt wie Sie, und würden sich auch getrauen es so zu schreiben! Auf die kommende Wahl bin ich schon gespannt, aber....
+16 #3 Gustav 2013-07-02 19:13
Respekt! Ich bin eigentlich schon ganz stolz, wenn ich meine eigene Telefonnummer auswendig weiß und Zakrajsek Junior kann ganze Gedichte.

Ich muss gestehen, in meiner Schulzeit war das Auswendiglernen von Gedichten eher eine kollektive Strafaktion.

Eine Strafaktion oder besser gesagt kollektiver Masochismus ist es Grüne regieren zu lassen. Offenbar will sich unsere Gesellschaft für irgend etwas selbst bestrafen. Vielleicht bestrafen uns auch andere, denn z.B. in Wien regieren die Grünen, haben aber keine Mehrheit. Ein mehr als interessanter Umstand, wozu unsere Demokratie führen kann.
+15 #2 Georg Zakrajsek 2013-07-02 16:21
Habe es ihm ausgerichtet! Danke!
+15 #1 Walter Murschitsch 2013-07-02 15:44
Herrlich geschrieben von Christian Morgenstern, und durch Sie, uns wieder zu Gemüte geführt! Und Gratulation an Ihren Sohn! Auf den können Sie wirklich Stolz sein!

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