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Wo die Antisemiten zu Hause sind

Sogar unser Präsident weiß es, sagt es aber nicht. Er sagt es auch nicht in Israel, wo es am Platz gewesen wäre. Das Buch von der Frau Wiesinger hat er nicht gelesen, wird es sicher auch nicht tun. Wiesinger schreibt darin von einer Kollegin, die mit ihren mohammedanischen Schülern nicht mehr nach Mauthausen fährt, weil diese dort "Heil Hitler!" schreien und sie sich dafür verantworten muß. Wir alle wissen also, wo der Antisemitismus zu Hause ist. Sagen dürfen wir es aber nicht. Ist das jetzt schon Antisemitismus? Ich lese still meinen Koran und halte auch den Mund.

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Eine Morddrohung im Knopfloch

 

Wer noch immer keine Morddrohung bekommen hat, ist nicht dabei. Die Frau Justizminister ist, wie sie sagt, inzwischen auch stolze Besitzerin einer Morddrohung und hat das entsprechend verkündet. Natürlich kriegt sie dafür, wie es scheint, eine komplette Cobra-Bewachung, damit sie noch wichtiger wird, als sie es bisher schon gewesen ist.

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Kultur

Menschen unter Haien

Menschen unter Haien

 

So hat der erste Spielfilm von Hans Hass geheißen und ich habe ihn damals einigemale angeschaut. Und natürlich habe ich mir auch gleich eine Taucherbrille gekauft und Flossen dazu. Da ist „Hans Hass“ draufgestanden. Ins Rote Meer konnte ich nicht, das wäre sich nicht ausgegangen, aber Kroatien schon. Das hieß damals noch Jugoslawien und es gab keinen Tourismus, aber ein klares Meer mit vielen Fischen darin und die habe ich – wie das Vorbild Hass auch – mit der Harpune erlegt und am Lagerfeuer gebraten.

Das alles ist mir eingefallen, als ich gelesen habe, daß Hans Hass gestorben ist. Er war zuletzt zu Recht hochgeehrt und geachtet, ein Pionier, der mit seiner Gabe, die Dinge publikumswirksam aufzubereiten und die schöne Lotte dezent zu präsentieren, große Erfolge gefeiert hat.

Bei all den Nachrufen, die jetzt hereinprasseln, wird man sicher nicht lesen, daß der österreichische Staat, repräsentiert durch die Steuerbehörden, den Hans Hass beinahe ruiniert hätte. Er ist dem durch die Flucht ins Ausland zuvorgekommen und hat trotz aller Gemeinheiten, die damals passiert sind, seinem Land die Treue gehalten.

Auch dafür sollte man ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.

Kommentare   

+11 #4 JanCux 2013-06-28 03:00
Hans Hass, möge er in Frieden ruhen.

Als Jugendlicher habe ich seine Bücher, Berichte und Fernsehsendungen verschlungen.
Auf und unter Wasser hat er jeder Gefahr getrotz und überstanden.Auf dem Lande aber war er, wie die Geschöpfe aus dem Element das er sein Leben verschrieben hatte,hilflos. Es ist traurig das sein eigenes Land, dem er nebenbei Ruhm und Ehre brachte, so schändlich behandelte.
Mögen die Schuldigen von Haien gefressen werden !

Ich werde Herrn Hass nie vergessen.
+15 #3 Gustav 2013-06-27 23:08
Das BMF ist schon wirklich schlimm, aber es geht noch schlimmer. Wer die SVA kennt, der weiß wovon ich schreibe. Jedenfalls ist Kreativität angesagt, wenn man etwas besitzt. In Zukunft wird schlimmer aber noch mit furchtbar schlimm gesteigert, denn wir dürfen uns mit unserem Privatvermögen an der Bankenrettung beteiligen. Moment wird jetzt wer sagen, denn wir zahlen ohnehin schon mit Steuergeld für die Banken. Aber das ist wohl noch zu wenig. 100.000,- Euro und mehr sollte in Zukunft auf keinem Bank- oder Wertpapierkonto vorhanden sein. Und wer jetzt meint es betrifft nur die Superreichen, weil er sowieso selbst keine 100.000,- Euro hat, wird sich vielleicht bald wundern. Schnell kann es gehen und aus 100.000,- werden 10.000,- Euro, wenn schnell etwas mehr Geld benötigt wird. Zypern war nur ein Beta-Test.

Also wird es in Zukunft nur zwei Gruppen von Menschen wirklich gut gehen. Entweder die wirklich Reichen oder aber auch jene, die gar nichts haben. Alle dazwischen zahlen bis zum Umfallen, aber das ist nichts neues, es wird halt einfach nur mehr und immer mehr.

Flucht vor der Steuer wird uns dann als die guten alten Zeiten in Erinnerung bleiben. Die guten alten Zeiten, wo wir noch etwas hatten, wofür sich eine Flucht gelohnt hätte.
+14 #2 Poscheraser 2013-06-27 20:48
Hans und Lotte Hass waren die Helden meiner Jugend. Ich hab die Fernsehberichte und die Bücher wahrlich inhaliert!

Eine Schande für österreich dass dieser grosse Sohn die Flucht vor der Steuer antreten musste.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann, wieso da überhaupt eine Steuerschuld entstanden ist....

Traurig dass die aufrechten Östereicher in die Flucht geschlagen werden, während die Steuernutznießer wie Motten vom Licht angezogen werden.
+18 #1 Oldie4711 2013-06-27 11:12
Da könnte man sagen: Die österreichische Finanz als Hai unter Menschen.

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