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Ich war nicht am Jägerball

Den habe ich oft besucht, früher halt. Heuer nicht. In der "Krone" konnte man auf der ersten Seite unsere Ministerinnen im feschen Dirndl bewundern. Und da war ich wirklich froh, daß ich nicht dortgewesen bin. Weidmannsheil!

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Kein Tag wie jeder andere – der Tag der Wehrpflcht

 

Wir feiern jedes Jahr und dieser Tag ist es auch wert, gefeiert zu werden. Ein Tag des Sieges der Vernunft und der Demokratie über Populismus und Feigheit. Wirklich leicht war es ja nicht, aber ich und viele andere – wir haben uns wirklich bemüht und das Unglaubliche zustande gebracht. Die Allgemeine Wehrpflicht für unser Land ist gerettet worden. Darauf kann man wirklich stolz sein und ich bin stolz, daß ich als kleiner Gefreiter meinen Teil dazu beitragen konnte. Entsprechende Witze über Gefreite, die auch was geworden sind, erspare ich mir.

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Etymologisches

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Den „Telemax“ von der „Krone“ verehre ich sehr. Außer seine Sachen und die Leserbriefe lese ich kaum etwas in dieser Zeitung und die Marga Swoboda nur, wenn sie wieder was ganz besonders Unsinniges schreibt.

Manchmal machen Journalisten Mode, Ausdrücke nisten sich ein, einer bringt das auf, anderen gefällt das und auf einmal schreibt und spricht das jeder nach. Das mit dem „Sinn machen“ ist so eine Mode, der „Spiegel“ hat das vor Jahren aufgebracht, das war einfach eine schlechte Übersetzung von „to make sense“ und dieser Blödsinn, den es ja im Deutschen nicht gibt, hat sich mit Windeseile verbreitet. Heute ist das Standard unter allen Schreiberlingen und Sprecherlingen – keiner denkt mehr darüber nach.

„Ausbüxen“ ist auch so ein Modewort. Wenn irgendein Viech auskommt, ist es nach den neuen Journalistenjargon: „ausgebüxt“ Was das wirklich heißt, weiß keiner, interessiert auch niemanden.  Unser Telemax macht sich darüber Gedanken. Wie immer gescheit.

Also woher kommt das? Norddeutsch sicher, aber mit der Büchse hat das wahrscheinlich nichts zu tun, eher mit der „Büx“ ein niederdeutsches Wort für Hose, auch in den skandinavischen Sprachen kommt das vor. Ausgebüxt heißt daher: „aus der Hose gefahren“. Vielleicht.

Wenn jemand von meinen Lesern eine andere Idee hat, soll er das hier posten. Ich bin gespannt.

Kommentare   

+5 #9 Gustav 2013-06-05 19:15
zitiere Peter:
Aktuelle Meldung: Räuber von Taxifahrer in NOTWEHR erschossen!!


Asylwerber aus Pakistan. Endet auch einmal tragisch, wenn Österreich als Selbstbedienungsland verwechselt wird.

Der Herr Khachador Jalmanian (http://goo.gl/RS02A) von der Taxiinnung in Wien hat lieber Taxler, die sich nicht zur Wehr setzen.
+7 #8 Georg Zakrajsek 2013-06-05 17:53
Danke allen für die Beteiligung. Per e-mail habe ich auch viele Vorschläge bekommen. Werde das resumieren.
+7 #7 Christoph Felber 2013-06-05 15:58
Also ausgebüxt im Sinne von abhauen, sich davon machen ist schon korrekt.
Stammt vom niederdeutschen utbücksen ab.
Die Bux/Büx, wiederum deshalb so genannt, weil sie meist aus (Bocks)Leder gemacht wurde, daher auch Buckhose genannt wurde, eignete sich hervorragend, um kleine Kinder an den meist vorhandenen Hosenträgern festzuhalten, um so das davonlaufen zu verhindern.
Wenn dieses es doch schaffte, evt. sogar unter Inkaufnahme der Beschädigung der Hose, dann ist es "ausgebüxt", also ist die Übersetzung "aus der Hose gefahren/gerissen" so verkehrt nicht.
+11 #6 Peter 2013-06-05 11:30
Aktuelle Meldung: Räuber von Taxifahrer in NOTWEHR erschossen!! So ist es eben, wer das Risiko sucht wird's auch bekommen..., hoffe dem Taxler passiert nichts. Und wieder vielleicht ältere Menschen davor geschützt Nachts beraubt und bedroht zu werden!!!
+12 #5 Loki 2013-06-05 10:16
Das geht ja alles noch. Wirklich dämlich ( im wahrsten Sinne des Wortes) wird es, wenn "gegendert" wird. Ja, so ist das, liebe LeserInnen ! (kotz)
+7 #4 Eugen Gerber 2013-06-05 01:28
Für das Wort "ausbüxen" finden sich erstaunlich viele Entsprechungen und Synonyme in den entsprechenden Wörterbüchern. Aber leider nirgendwo eine etymologische Erklärung oder Deutung. Zumindest nicht in den mir zugänglichen Quellen. Aber vielleicht weiß jemand mehr?

Und auch einen Gruß nach Hamburg!
+9 #3 Michael Heise 2013-06-04 21:51
Der Kandidat Gustav erhält 100 Punkte; davonlaufen ist richtig.

Piefke grüßt aus Hamburg!
+4 #2 Karl Heinz 2013-06-04 17:33
Sprache ist nun mal etwas dynamisches und dem steten Wandel unterworfen. Da stört mich der Verlust von Wörtern wie Paradeiser oder Erdäpfel mehr als ob wieder mal eins dazukommt. Aber jeder hat halt seine Probleme...
+10 #1 Gustav 2013-06-04 12:44
Jedenfalls kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass "Ausbüxen" tatsächlich etwas mit davonlaufen bzw. ausreißen in Zusammenhang steht. Da aber anscheinen niemand bisher eine klare Aussage zu diesem Wort treffen konnte, würde ich sagen: Im Zweifel für die angeklagten Journalisten.

Kunstwörter gehören heute schon dazu, warum also nicht auch eines aus dem Niederdeutsch. Sonst kommen diese Wörter fast ausschließlich aus dem anglikanischen Sprachraum.

Vielleicht hat man im 18. Jahrhundert z.B. vor dem zu Bett gehen ausgebüxt, also einfach nur die Hose ausgezogen. Die Buxe ist ja heute noch ein Teil der deutschen Sprache, wenn auch eher Umgangssprachlich gebraucht.

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