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Der ORF gegen das HGM

Am Montag war man Zeuge: Der Kulturmontag brachte einen Bericht über den Kampf des ORF gegen das HGM, eine bekannte Nazihochburg, wo die entsetzte Besucherin sogar MGs und Panzer zu sehen bekommen hat und immer noch traumatisiert sein dürfte.

Einen schalen Senf dazu konnte eine Geschwätzdrossel mit entsprechender Plapperausbildung liefern. Es reicht. Das haben sich die Helden des HGM nicht verdient. Und wenn die aus ihren Gräbern auferstehen, kommt die Welt vielleicht wieder in Ordnung.

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Jetzt ist es genug – Zeit für ein neues liberales Waffenrecht

 

Der Staat hat den Kampf gegen den legalen Waffenbesitz beinahe gewonnen. Die letzte EU-Waffenrichtlinie war der Todesstoß. Wir Österreicher haben das bisher alles brav umgesetzt und die Deutschen haben noch eigene Verschärfungen dazu erfunden, nämlich ständige Überwachung und regelmäßige Neu-Genehmigungen - natürlich nur für legale Waffenbesitzer.

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Kriminalität

Manchmal geht es schnell

 

Manchmal geht es schnell
 
Wie man zu einer Pistole kommt, ist gemeint. Wer die Zeremonie schon einmal mitgemacht hat, weiß wie das geht: Ansuchen an die Waffenbehörde, ein psychologisches Gutachten ist beizubringen, je nach Bundesland vielleicht auch zum Amtsarzt, die ordnungsgemäße Verwahrung ist nachzuweisen und einen Waffenführerschein muß man auch machen. Ein Tausender ist da gleich weg und es dauert natürlich auch seine Zeit, bis man sich eine Waffe kaufen darf – je nach Behörde ein Monat bis 6 Monate.
Ist halt so und so steht es im Gesetz und in den Verordnungen. Man ist ja ein braver Bürger, weiß was sich gehört und achtet die Vorschriften.
Es geht aber auch anders:
Da liest man in der Zeitung, daß ein Häftling – aus Georgien stammend – einen Ladendiebstahl verübt hat. Er ist nicht ausgebrochen, das ist ja heute schon unmodern, er ist einfach von einem Ausgang nicht mehr in das Gefängnis zurückgekehrt. Die Häftlinge spazieren heutzutage herum und wenn es ihnen nicht paßt, kommen sie halt nicht mehr zurück in den Häfen. Auch egal.
Das hat also der Georgier gemacht und ist in einen Supermarkt gegangen, hat dort etwas gestohlen und als ihn die Detektive aufhalten wollten, auf diese mit einer Pistole geschossen. Gott sei Dank hat er sie verfehlt.
Nun frage ich: Wie ist der Verbrecher so schnell an eine Waffe gekommen? Ich weiß es natürlich und es hat ja keinen Sinn, provokativ zu fragen, ob er denn eine Genehmigung, einen Psychotest oder einen Waffenführerschein hatte.
Es hat sich die Pistole einfach besorgt. Einfach so. Das geht angeblich ganz leicht, wenn man ein Verbrecher ist. Kaum entwichen aus dem Gefängnis, liegt schon die Puffen bereit.
Wir aber sind keine Verbrecher, wir sind die Opfer. Nur – wenn wir eine Waffe kaufen wollen, werden wir wie Verbrecher und Geisteskranke behandelt, während sich die wahren Verbrecher einen Dreck um solche Vorschriften scheren.
Wenn man es genau nimmt: Ist denn nicht der Staat, sind nicht unsere Behörden, Komplizen der Verbrecher und Feinde des eigenen Volkes?

Kommentare   

+8 #18 Georg Zakrajsek 2013-04-11 08:24
Schlögl ist aber inzwischen gescheiter geworden, aber nicht mehr in der Bundespolitik, was schade ist.
+12 #17 Rainer 2013-04-10 15:50
Das Thema Waffensteuer wurde bereits am 10.10.1997 im NR diskutiert. Wer glaubt, dass das vergessen wurde irrt:

Zitat:

Bundesminister für Inneres Mag. Karl Schlögl:
Herr Abgeordneter! Ich habe eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet, wie das Waffengesetz nochmals reformiert und novelliert werden kann. Diese Vorschläge werde ich in den nächsten Tagen den im Nationalrat vertretenen Parteien sowie dem Innenausschuß zuleiten, mit der Bitte, daß darüber im Innenausschuß diskutiert wird. Die Vorstellung der Einführung einer Waffensteuer ist in meinem Entwurf nicht beinhaltet. Ich möchte aber darauf hinweisen, daß der Vorschlag des Herrn Abgeordneten Leikam in bezug auf manche Bereichen sehr überlegenswert ist, vor allem auch deswegen, weil das Geld, das damit hereinkommen soll – nach seiner Schätzung an die 90 Millionen Schilling –, für Opfer von Schußwaffen verwendet werden soll. Das halte ich für eine sehr gute Idee. (Beifall bei der SPÖ.)
+16 #16 ich 2013-04-10 15:46
zitiere schraberger, wien:


Vom Erlös kaufe ich mir dann .........


Rationell gesehen hat ein legaler Waffenbesitzer nur noch Nachteile.
Nehmen wir den Fall, jemand beschafft sich eine Waffe auf dem Schwarzmarkt, geht ab und zu auf einen Schiessstand und übt dort mit einer geliehenen Waffe des gleichen Kalibers und Marke.
Hält er die Klappe und hat die Waffe zu Hause, muss er eine Überprüfung nicht fürchten, hat aber seine Waffe griffbereit unter dem Kopfkissen oder in der Tasche.
Passiert nichts und er stirbt irgendwann, können die Erben die Waffe anmelden, weggeben oder behalten.
Passiert wirklich was und er wehrt sich, oder schützt seine Familie mit seiner Waffe - ja was passiert dann? 1500 Euro Strafe und Waffe weg? Aber er und seine Familie leben noch.
Gesetzt den Fall, er verweigert die Aussage, holt ihn ein guter Anwalt locker aus der Nummer raus, niemand kann ihm nachweisen, das er sich die Waffe illegal angeschafft hat, wem sie gehörte - wer soll das wissen?
Vielleicht sogar dem Täter, auch die lassen sich schon mal eine Waffe entwenden.
Aber wie ich schon schrieb, diese Geschichte ist natürlich subjektiv fiktiv und so etwas wird es nicht geben.
Es halten sich doch alle Menschen an bestehende Gesetze.
+11 #15 schraberger, wien 2013-04-10 13:04
zitiere Georg Zakrajsek:
Natürlich wird man von offizieller Seite nie etwas hören über die Waffensteuer und die kommende Enteignung. Das wäre ja ín der Phase der Registrierung nicht gescheit, daher wird abgewiegelt.

Aber warum wird überhaupt registriert? Nachdenken hift!


Sollte mir jemals eine Steuer auf meine legalen Waffen auferlegt werden, verschenke oder verkaufe diese.
Vom Erlös kaufe ich mir dann .........


Weiter will ich nichts sagen, denn da halte ich mich an die Aussage "Z"´s, nachdenken hilft!
+12 #14 Soslan Khan Aliatasi 2013-04-10 11:18
Ich weise immer wieder auf die Entwaffnung durch die Quasi-Diktatur der EUdSSR hin – nicht nur hier, sondern in verschiedensten Foren. Selbstdenker (Freie Bürger) wissen, wie man damit umgehen kann. In den Zeiten des Chaos werden sie sicher nicht wehrlos dastehen…
+14 #13 Melin Tafro 2013-04-10 11:13
zitiere Peter:
Sonst bekommen neben den ordentlichen Bürgern eben auch die "Labilen" Charakter legal eine Waffe und das kann in niemandem Interesse sein.
Richtig!.......ABER....
Was wenn diese labilen Charakter eben auch den Großteil der Regierung ausmachen?
Lust drauf, das sich sowas (http://www.youtube.com/watch?v=OBhHgnPHKUE) widerholt?
Darum geht es doch dem "mitdenkenden" Bürger.....eben um das Recht, sich und seine Familie aktiv schützen zu können (egal vor wem!) und nicht drauf warten/hoffen zu müssen bis Hilfe eintrifft!

Die Amerikaner haben sich dieses Recht auf Unabhängigkeit blutig erkämpft, weil sie eben mit dem damaligen Zustand (immer höhere Steuern, Abschaffung der eigenen Währung, Verbote der Industrialisierung in der Kolonie, bishin zu Beschlagnahmung militärischer Vorräte, etc.) nicht einverstanden waren. Und davor hat m.M.n. die EU-Führung ganz einfach Schiss!

Wer sich alles gefallen läßt, braucht sich dann aber bitte auch nicht wundern, wenn er irgendwann auch auf Knien daherrutschen muß!

MfG
+16 #12 Kersti Wolnow 2013-04-10 10:07
Wenn ich das schon lese, ein Georgier in Europa. Ich kenne die noch von Rußland, das sind Gangster. Offene Grenzen, offener Vollzug, und keiner der verantwortlichen Politiker hat die Kriminalität vorausgesehen? Oder doch? Die Globalisierung nützt nur Konzernen, Banken und Kriminellen.
+17 #11 Georg Zakrajsek 2013-04-10 07:55
Das kommt von der EU. Richtig. Ist aber von unseren Politikern mitgetragen worden. Sie haben nichts dagegen gemacht, hätten es aber leicht blockieren können. Das wollten sie aber nicht. Die EU ist hier eine billige Ausrede.
+15 #10 Richard Temple-Murray 2013-04-10 06:23
zitiere Peter:
Das ist doch eine Auflage von der EU das alle Waffen registriert sein müssen und nicht von BMI + BMF konspirativ verabredet mit dem Hintergrund Steuern auf Waffen erheben zu können.

Und die EU ist diesbezüglich natürlich komplett unverdächtig...
-13 #9 Peter 2013-04-10 00:31
zitiere Georg Zakrajsek:


Aber warum wird überhaupt registriert? Nachdenken hift!


Das ist doch eine Auflage von der EU das alle Waffen registriert sein müssen und nicht von BMI + BMF konspirativ verabredet mit dem Hintergrund Steuern auf Waffen erheben zu können. Österreich kann sich dem von der EU ausgeübten Zwang zur Waffenregistrierung auch garnicht entziehen. Österreich wurde von der EU aufgefordert dieses Gesetz umzusetzen!

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