Kriminalität

Zivilcourage in Deutschland

 

Zivilcourage in Deutschland
 
Das ist in Deutschland lebensgefährlich. Auch in diesem bedauernswerten Land wird den Leuten eingeredet, man solle sich nicht wehren, im Fall des Falles das „Gewaltmonopol“ rufen und auf die Hilfe der Staatsmacht vertrauen.
Die kommt nur manchmal nicht und wenn sie kommt, ist es zu spät.
Die Zivilcourage ist dem Menschen angeboren, man muß sie ihm also ab-erziehen, wenn man die gewünschten Resultate erreichen möchte. Aber das gelingt nicht immer. Vor allem jüngere Männer haben einen Beschützerinstinkt, ein Unrechtsbewußtsein.
Und so kommt es wie es kommen muß: Man gerät an Menschen, die nicht so erzogen sind, wie die deutsche (aber auch die österreichische) Etikette des zwischenmenschlichen Umgangs vorschreibt, an Menschen die gerne schlagen, hauen, treten und für die es zum Ehrenkodex gehört, sich nichts gefallen zu lassen, die sich vor ihren Freunden und Verwandten – und die haben meistens viele davon – beweisen müssen, die nicht als Weichei gelten dürfen, nicht als Schwuchtel, sondern als Mann, als richtiger Mann. Und wenn dabei jemand stirbt, wird das hingenommen, zumal die rechtlichen Folgen praktisch nicht vorhanden sind.
Es geschah in Kirchweye, Deutschland. Fünf besoffene Türken pöbeln in einem Bus einen jungen Mann an, Daniel S, 26 Jahre. Der will deeskalieren, beweist Zivilcourage. An der Endstelle kommen weitere Türken dazu, herbeitelefoniert zur Verstärkung, es soll ja gegen einen Einzelnen gehen, Türken brauchen da ja immer Verstärkung.
Der junge Mann wird geschlagen, getreten, man zertrümmert ihm den Kopf.
Die Verletzungen sind so schwer, das Gehirn irreparabel beschädigt, die Ärzte müssen die Maschinen abschalten. Tot.
Ein Täter ist in U-Haft, die anderen wurden ausgelassen und auf freiem Fuß angezeigt. Und das bei Mord und Totschlag. Ich bin fassungslos.

Justiz und Strafverfolgung in Deutschland. Kommentieren muß man das nicht, es ist auch vielleicht besser so.