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Heute etwas Kulturelles

 

Heute etwas Kulturelles
 
Da bin ich nicht ganz der richtige. Mein Kulturverständnis hat so um die Siebziger Jahre aufgehört – ich bin furchtbar altmodisch. Wie ein Kind.
Ein Ausspruch meines Sohnes ist mir noch in guter Erinnerung. Ich habe einmal eine Kultursendung im ORF angesehen, eine moderne Inszenierung einer Oper war das Thema. Ein Regie-Kretin am Werk. Der Bub hat kurz zugesehen und seine Beurteilung in einem unvergeßlichen Satz zusammengefaßt:
„Kultur ist was für Trotteln!“
Bei der Musik ist das etwas anders. Jazz mag ich sehr gerne, habe auch selber gespielt. Und viele Musiker sind auch heute wirklich gut.
Die „Hinichen“ sind natürlich etwas Spezielles. Vor allem die Texte. Damit meine Leser eine gewisse Vorstellung davon bekommen, nur der Titel aus einer CD: „Gruppensex im Pensionistenheim“ lautet der. Genügt wahrscheinlich. Nichts für Bridgerunden oder Kaffekränzchen. Aber schlecht sind sie nicht.
In Wien ist denen jüngst die Ehre einer amtlichen Zensur zuteil geworden. Der Kultursprecher der Grünen, ein weitgehend unbekannter Kerl namens Klaus Werner-Lobo hat den Auftritt der Rockband gestoppt. Die Texte waren ihm zu „menschenverachtend“. Ein grüner Kulturnazi halt.
Andrerseits kriegen die Künstler vom grün angehauchten WUK eine Million Subvention aus Steuergeldern. Sind ja wirklich echte Künstler dort, die scheißen auf die österreichische Fahne und pinkeln in das Becken vor der Karlskirche. Das nenne ich Kunst und Kultur.
Wie sagte das mein Sohn so treffend?
 

Hinweis des Webmasters: wen es interessiert: http://www.hinichen.at/