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Stolz und glücklich

 

Stolz und glücklich
 
Das bin ich wirklich, denn die Marga Swoboda hat mir geschrieben, besser gesagt, auf meiner Homepage einen Text hinterlassen. Immerhin. Eine Groß-Journalistin mit drei Millionen Lesern schreibt einem Menschen, der seinem biologischem Ende unter der journalistischen Wahrnehmungsgrenze entgegenfadisiert.
Natürlich weiß ich gar nicht, ob es wirklich die gute Marga gewesen ist, die mir die Ehre gibt, auf meiner Webseite in die Tasten zu klopfen. Kann ja ein jeder sein und jeder kann bei mir „M. Swoboda“ hinschreiben, ich kontrolliere das ja nicht.
Wenn es also wirklich stimmt, dann schaut die Frau Swoboda hier öfter vorbei. Kann ihr nicht schaden.
Ich lese ihre Beiträge täglich, denn ich bin ein alter Abonnent der „Krone“. Uralt sogar. Manches von ihr ist gut, vor allem dann, wenn sie auf dem Emotionsklavier spielt, das kann sie nämlich ausgezeichnet. Aber: Wenn sie von einer Sache nichts versteht – und das kommt natürlich auch vor, sogar recht häufig – merkt man ihre Unzulänglichkeiten und die Blamage ist fertig.
Die Dame hat ein schweres Schicksal, ich weiß das und ich möchte das nicht durchgemacht haben, was sie durchgemacht hat. Aber wenn man schreibt und vor allem wenn man für so viele Leute schreibt, dann hat man auch eine Verantwortung und persönliche Schicksalsschläge sind da keine Entschuldigung.
Sollte also die M. Swoboda die echte Marga Swoboda sein, mache ich ihr ein Angebot: Sie soll einen Beitrag von mir neben den ihren stellen. Ihre freie Auswahl. Kann auch „rassistisch“ ein. Und dann fragen wir die drei Millionen Leser, was sie davon halten. In www.krone.at kann man das leicht machen. Wir schauen dann, was herauskommt.
Wenn sie gewinnt, borge ich ihr mein Auto und sie darf damit einparken. Auch wenn sie nicht blond ist.