Kriminalität

Aufklärungsarbeit

 

Aufklärungsarbeit
 
Ein Bankraub in Oberösterreich macht Aufsehen: Zwei Männer, bewaffnet mit einer Maschinenpistole (hat so ausgesehen) und einer Pistole überfallen eine Bank, fesseln neun Bankangestellte (die „Krone“ schreibt „Banker“, war aber sicher keiner dabei) und sperren sie ein. Dann packen sie das Geld ein und fahren mit einem Skoda Fabia (die „Krone“ schreibt „Flitzer“) davon.
Die Fahndung ist wie immer fieberhaft, bis jetzt hat man aber noch keinen Täter erwischt.
Dabei wäre die Geschichte ja so einfach:
Die Überfallenen hätten sich nur die Nummern der Waffen aufschreiben müssen. Die Waffen wären ja schon seit 1996 zu registrieren gewesen und gleich hätte man die Gesuchten schnappen können.
Es könnte natürlich auch sein, daß die Verbrecher ihre Waffen nicht registrieren haben lassen. Dann stehen wir an, klar. Aber jetzt haben wir ja ein ganz neues Register, das ist nicht nur elektronisch sondern auch blitzschnell. Da wird uns keiner auskommen. Oder vielleicht doch?
 
 
Strategen
Das oben ist ein Witz. Natürlich wird kein Verbrecher mit einer legalen Waffe eine Bank überfallen. Nie. Das ist jedem klar.
Aber genau so haben uns das die Sprecher des Innenministeriums weißmachen wollen.
Zwei Möglichkeiten: Entweder wir werden von kompletten Trotteln regiert oder die Regierenden glauben, daß wir alle Trotteln sind und das glauben.