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Ein Scharfschütze zum Liebhaben

 

Ein Scharfschütze zum Liebhaben
 
Eine wirklich rührende Liebesgeschichte, wie sie nur der „Spiegel“ bringen kann: In der Nummer 47/12 berichtet man dort über die „Braut und der Scharfschütze“. Ergreifend.
Ein Freiheitskämpfer in Syrien, ein sogenannter Scharfschütze, also ein Mann, der gegen Geld Leute erschießt, kommt ins Krankenhaus und verliebt sich dort in eine Krankenschwester. Die beiden wollen heiraten. Der „Spiegel“ hat auch Bild des Paares zu bieten – er in Kampfweste und die Braut züchtig eingewickelt. Die Familien muß man nur noch organisieren, gar nicht so leicht in einem Land, in dem die Freiheitskämpfer am Werk sind und den nächsten arabischen Frühling vorbereiten.
Aber es wird schon gehen. Wo die Liebe ist, ist auch ein Weg. Er, der Herr Mörder will sieben oder acht Kinder, sie nur drei. Das ist das geringste Problem, wenn erst einmal die drei da sind, gibt’s halt nach gutem mohammedanischen Brauch eine feste Tracht Prügel für den Acker des Propheten und die Zucht kann schon weitergehen.

Wir wünschen dem jungen hoffnungsfrohen Paar viel Glück, viele Kinder und dem „Spiegel“ wünschen wir, daß man dort in Zukunft etwas weniger geschmacklose Geschichten auftreibt.

Kommentare   

+4 #8 Guest 2012-11-27 22:36
Heckenschütze ist sicher richtiger, aber die Diktion stammt original vom "Spiegel" und ich wollte zeigen, wie die denken.
+12 #7 Guest 2012-11-27 00:49
Ich glaube, die Bezeichnung Heckenschütze wäre zutreffender.
+3 #6 Guest 2012-11-26 22:42
Ich sage auch nicht das die Drohnenangriffe Isreals Mord wären, obwohl grundsätzlich der einsatz von autonomen maschinen in bewaffneten konfliken ein eigenes Grundsatzthema wäre.. egal...

Aber grad im Fall von Syrien ist es doch relativ einfach. Egal aus welchen Motiv gegen ein solches Regime ist der bewaffnete Kampf legitim, ein Menschenrecht und wäre sogar Pflicht für jeden der an die Grundsätze der Menschenrechte, Demokratie und Freiheit glaubt. Punkt aus.

Das freiwilich auf Revolutionen meist nichts gutes folgt ist ein leidiges anderes Thema und haben wir auch in Europa 2000 Jahre lang bewiesen.

Und ich stimme zu, das jemand der seine Familie, sich selbst oder auch nur jemand anderes verteidigt kein Mörder ist.

Der Tod eines anderen sollte nie leichtfertig betrachtet werden jedoch ist er so traurig es auch ist oft ein notwendiges übel um noch schlimmeres zu verhindern oder zu beenden und kann definitiv gerechtfertig werden.

Die behaupten man könne jeden konflikt friedlich lösen sind nicht nur weltfremd sondern standen oft auch einer Intervention im Weg. So gesehen bei zahlreichen genoziden auch bei unseren Nachbarn. Diese Leute auch wenn sie es gut meinen machten sich mitschuldig.

Aber das darf man freilich nicht sagen schließlich sind es ja die guten Pazifisten.
+6 #5 Guest 2012-11-26 22:23
Verrückt?

Nein, sie ist noch viel schlimmer.

Wenn die Israelis mit einer Drohne einen nachgewiesenen und überführten Befehlshaber von Terrormördern gezielt tötet - das scheint vielen als Meuchelmord der schlimmsten Art?
Wenn aber ein Freiheitskämpfer gezielt Menschen erschiesst, erscheint er als Held?

Man kann diese blödsinnige Wortfolge fortsetzen, indem ein Familienvater, der seine Familie mit Waffengewalt gegen irgendwelche Mordbuben verteidigt natürlich kein Mörder ist. Es sei denn, die Mordbuben waren Kültürbereicherer, gegen die man sich ja nicht wehren darf oder soll. Dann ist der Familienvater natürlich ein Mörder.

Welche Freiheit darf noch verteidigt werden?
Wer aber sind die Guten und wer sind die Bösen?

Für mich sind die böse, die meiner Familie oder mir was antun wollen.
Da ist es mir egal was, wer oder woher sie sind.
+3 #4 Guest 2012-11-26 20:20
Die Welt ist verrückt.
+6 #3 Guest 2012-11-26 19:55
Zitat:
Er, der Herr Mörder will sieben oder acht Kinder, sie nur drei. Das ist das geringste Problem, wenn erst einmal die drei da sind, gibt’s halt nach gutem mohammedanischen Brauch eine feste Tracht Prügel für den Acker des Propheten und die Zucht kann schon weitergehen.
Wie wäre es mit einem Kompromiss?
Von den sieben oder acht sprengen sich vier oder fünf als "Freiheitskämpfer/Terrorist oder was auch immer" in die Luft (um andere Menschen zu töten), dann hat jeder, was er will.
Ist das nicht eine romantische Geschichte? Happy End?
+10 #2 Guest 2012-11-26 17:21
Dieses herumreiten auf Begriffen ist langweilig. Das führt nur zu einer Grundsatzdiskussion, bei der man erste einmal feststellen muss, was ein Freiheitskämpfer ist. Aber letztendlich ist es immer ein Mensch der andere Menschen umbringt. Dann muss erst jeder für sich selbst einmal überlegen, unter welchen Umständen man das töten von Menschen als gerechtfertigt ansehen will.
-7 #1 Guest 2012-11-26 16:30
Ahm seitwann ist ein Freiheitskämpfender Scharfschütze mit einem Söldner und Mörder gleichzusetzen (und auch hier ist beies nicht zwangsläufig das selbe)

Ich habe fie Geschichte noch nicht im Original gelesen aber entweder fehlt hier jetzt ien großes Stück oder es werden doch recht voreingenomme Schlüsse gezogen.

Was auch immer nach Assad folgen wird ist eine Sache, aber wenn jemand für seine Freiheit und die seiner mitbürger Kämpft ist es irrelevant welcher Religion er huldigt oder welcher Waffengattung er angehört.

Immerhin haben Scharfschützen die geringste Colateral Damage Quote überhaupt und können im Falle einer Gefangennahme praktisch nie mit Überleben rechnen. Kein einfacher Job in einer Armee/Kampfgruppe also.

Warum wird er nun automatishc mit Mördern gleihcgesetzt?

So gesehen werden alle Soldaten für töten bezahlt (was ja auch nicht stimmt).

Und vornherin anzunehmen er wird weiter 5 Kinder aus seiner zukünftigen herausprügeln ist doch eigentich genau die diskriminierende, voreingenommene und Beweislose behauptung die man sonst nur von AWNs hört.

Sorry aber ent weder es wurd hier viel ausgelassen oder ich muss mich jetzt echt wundern

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