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Die Milliarden-Uschi unterwegs

Und jetzt war sie auch in Wien. Klein und gstopft, wie wir Wiener sagen. Aber bedeutende Menschen waren ja nie groß. Der Hitler war nicht groß, der Stalin auch nicht und auch nicht der Napoleon. Den Mussolini kann man überhaupt vergessen, der war ja noch kleiner als der Hitler.

Aber gut. Sie hat uns Milliarden gebracht.

Nur, mir kommt vor, als hätte wir Österreicher die Milliarden ohnehin schon an die EU abgeliefert. Stimmts nicht?

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Gute Nachrichten aus Texas

 

Erstens einmal haben die Texaner den Corona-Unsinn nicht mitgemacht, wie viele andere US-Bundesstaaten auch. Das ist schon was und wir alle haben inzwischen erfahren, daß die Vereinigten Staaten weitgehend masken- und coronafrei sind. Vernünftige Leute, freie Leute, während bei uns in Europa der Corona-Wahn und der Klima-Wahn grassiert und den Menschen hier die letzten Freiheiten raubt. Aber die EU will es so und man muß sich nur die hier Regierenden anschauen, dann weiß man woran man ist. Die kleine Greta und die Langstrecken-Luisa sind beste Beispiele dafür und auf die kommenden Wahlen dürfen wir hier auch sehr gespannt sein.

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Gespart wird nicht/Führerschein auf Regimentsunkosten

 

Gespart wird nicht
 
Die Schuldenbremse ist doch nicht in den Verfassungsrang erhoben worden. Die Opposition hat nicht mitgespielt. Das ist ihr nicht zu verdenken, denn diese Alibiaktion einer hilflosen Regierung verdient keine Zustimmung. Sie ist nämlich ein aufgelegter Schwindel, ein Täuschungsmanöver für Bürger, die man für blöd anschaut.
Warum man das unbedingt als Verfassungsgesetz haben wollte, ist nicht einzusehen. Denn die Regierung könnte sich ja an das Gesetz auch dann halten, wenn es nur ein einfaches Gesetz wäre. Will man aber anscheinend gar nicht. Diese „Bremse“ ist ja nur für die Galerie, sprich die Ratingagenturen gemacht.
Man könnte natürlich Milliarden einsparen, hat man aber gar nicht vor. Ein paar Beispiele:
·        Verwaltungsreform. Keine Rede davon. Milliarden stecken hier drinnen. Aber statt hier etwas einzusparen, werden schon wieder neue unsinnige Aufgaben erfunden, teure Dienststellen mit vielen hochbezahlten Funktionären installiert.
·        Subventionen. Nichts wird eingespart. Allein in Wien werden über zwei Milliarden buchstäblich beim Fenster hinausgeschmissen, völlig unnötigen Vereinen und Organisationen in den Rachen geworfen.
·        Asylanten und ähnliches. Wohl der größte Brocken. Vor ein paar Tagen hat man erst still und heimlich das Tagegeld für Asylanten erhöht – ein Hohn für alle Einsparungsbemühungen. Jeder, der nur ein wenig mit der Materie vertraut ist, weiß was hier drinnensteckt. Stichworte: Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Kinderbeihilfe, Mietzinsbeihilfe, Krankenkasse.
Nur ein paar Ideen, die niemandem eingefallen sind.
Statt dessen wird ununterbrochen über neue Steuern und Gebühren nachgedacht.
Diese Regierung ist am Ende. Und wir leider mit ihr.
 
 
 
Führerschein auf Regimentsunkosten
 
Meine Kinder haben den Führerschein unter 17 gemacht. Kostet ganz schön. Aber was tut man nicht alles für den Nachwuchs. Bei einem Kurs habe ich zugeschaut. Es kam gerade ein Prüfer mit einem Kandidaten aus dem schwarzen Kontinent (Nigeria) zurück. Der stieg aus, ich frug ihn, freundlich, wie es meine Art ist, wie es gegangen sei. „Durchgefallen!“, so die Antwort. „Aber macht nichts“, meinte er lachend, „zahlt alles die Caritas!“
Ich bin beruhigt. Ob das wirklich die Caritas zahlt, konnte ich nicht verifizieren. Aber heute stand in der Zeitung, daß bisher der Integrationsfonds gezahlt hätte und daß man das jetzt einstellen wolle. Sagt zumindest der Geilomir. Also irgendwer – also der Steuerzahler – zahlt das. Und wenn es der Integrationsfond nicht zahlt, zahlt es halt irgendwer anderer. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Gespart wird nicht. Vielleicht bei uns, aber nicht bei den anderen.

Kommentare   

+4 #11 Guest 2011-12-14 21:06
zitiere Tiroler:
Fazit:
"Man" redet zwar g'scheiter daher, sitzt aber noch am selben Stammtisch wie vor Jahrhunderten ... am selben Höhlenfeuer wie vor Jahrtausenden! Das relativiert auch die aktuellen Rufe nach einer insgesamt neuen Welt-/Gesellschaftsordnung!

Ja, die Herrscher/Regierenden haben immer schon das Volk belogen und betrogen - Ausnahmen bestätigen die Regel. Stand früher die Finanzierung von Kriegen und eines luxoriösen Lebens der herrschende Klasse im Vordergrund, so dominierte in den letzten Jahrzehnten zumindest im "alten Europa" der wohlfahrtsstaatliche Wählerkauf. Besonders verkockend ist das natürlich, wenn das alles so einfach geht - liegt an unserem Geldsystem. Die Menge an Geld (besser passend "Zahlungsmittel") kann aus dem nichts geschaffen werden "fiat money" - man könnte auch von einem betrügerischen System sprechen, weil dieses "Geld" von Banken mehrfach zugeteilt werden kann. Wenn Kredite durch Spareinlagen gedeckt sind, hätten wir ein stabiles System. So haben wir "moral hazard". Banken finde ich sehr wichtig (arbeite selbst in einer), doch sollten gewisse einfache Regeln beachtet werden, sonst fliegt uns früher oder später alles um die Ohren. Denn irgendwann begreifen auch die dümmsten Leute, dass sie reingelegt werden/worden sind... leider ist es dann meist schon zu spät.
+4 #10 Guest 2011-12-14 12:17
In diesem Sinne ein Bsp. aus der Realität:
Ein Dorf, gegründet aus einer handvoll Bauernhöfen, und einer in Relation überdimensionalen Kirche, ist heute eine Marktgemeinde mit knapp 6000 Einwohnern.
Ein Sturm machte eine Generalsanierung der kupferverblendeten Turmspitze notwendig.
Fakt:
Ein paar Familien bauen eine Kirche.
Von 6000 Einwohnern bekommt man nicht genug Geld, um einen kleinen Teil davon zu renovieren!


Hier schließt sich der Kreis zum vorgenannten Heimatgefühl (...):
Denn insbesondere wenn geheiratet oder gestorben wird, hören die Leute dann doch wieder gerne die Glocken...


Die Folge ist einfach:
Wenn sich die Leute zwar für (atheistisch) aufgeklärt halten, aber zu blöd - abgrundtief dämlich - sind, um die nun angerissenen Sachverhalte zu begreifen, dann muss eben aus dem Steuertopf gezahlt werden.


Da fällt mir ein, der Staat bzw. die Steuern sind ja p.d. zum "Lenken und Steuern"...!
Heute nennt man das wohl "Umverteilung"!
Präsozialistisch (vgl. Anfang) wusste man einfach, dass nix umsonst ist - nur der Tod, und der kost's leben.
Und das Lenken oblag Gott.

Fazit:
"Man" redet zwar g'scheiter daher, sitzt aber noch am selben Stammtisch wie vor Jahrhunderten ... am selben Höhlenfeuer wie vor Jahrtausenden!


Das relativiert auch die aktuellen Rufe nach einer insgesamt neuen Welt-/Gesellschaftsordnung!
+5 #9 Guest 2011-12-14 12:14
zitiere liberty:
Dazu passt die Aussage von Margaret Thatcher: "The problem with socialism is that, sooner or later, you run out of other people´s money."


Die Aussage ist schier genial!


Zum Querschuss ansich ist praktisch nichts hinzuzufügen.

Kurz gesagt könnte man von "richtig vs. politisch korrekt" sprechen...


Damit auch zur Kirche:
Wie alles auf der Welt, hat sie gutes und schlechtes ansich, doch in ihrem Falle sind die Gegensätze besonders harsch! ... Umso wichtiger, dass sie in der Diskussion nicht vermischt werden!

Auf den Punkt bringt es ein Zitat aus hier verlinktem Video:
"Wenn die Kirchenglocken läuten, vermittelt das ein Gefühl von Heimat - man weiß, dass man zuhause ist, und nicht in Mekka oder Kairo"

D.h. wir haben die Gebäude als kulturelle Bastionen, ABER zugleich die schöngebor'nen Schwuchteln (in vielerlei Sinne), die vielmehr die Kultur vernichten!

Kann man das Gelbe vom Ei trennen - das eine bewahren, das andere ausmerzen?!

Wenn wir ferner schon atheistische Tendenzen zulassen, dann bitte insofern, dass Gott der gesellschaftliche Kitt des Abendlandes, aber nicht Wegbereiter des Weltfriedens ist!

Dies zu akzeptieren und bewusst "scheingläubig" zu leben, wäre wahrhaft aufgeklärt!
+9 #8 Guest 2011-12-13 23:01
Naja, wenn man sich die Krise so anschaut, geht jetzt womöglich das "Pyramidenspiel Staatsschulden" in die finale Phase.
Dazu passt die Aussage von Margaret Thatcher: "The problem with socialism is that, sooner or later, you run out of other people´s money."
+7 #7 Guest 2011-12-13 22:55
zitiere porscheraser:
Also ich weis wer von mir keinen Groschen! Spende erhält!!!

Grundsätzlich spende ich gern für karikative und gemeinnützige Organisationen. Die Caritas steht aber auch bei mir auf der "roten Liste" (diese Organisation steht mir viel zu weit links). Ist schade, weil es auch da sinnvolle Projekte gibt - die gibt es aber auch bei anderen Organisationen, darunter auch sehr lobenswerte aus dem kirchlichen Umfeld.
+3 #6 Guest 2011-12-13 22:53
@Waldmensch
Vielen vielen Dank!
+10 #5 Guest 2011-12-13 19:49
Caritas - ein bischen herum-gerechnet:

lt. Caritas sind bei diesem Verein über 12 000 hauptamtliche Mitarbeiter. Nehmen wir an, ein solcher verdient im Schnitt 500,-- netto, das sind ca. 1.000,-- Gesamtkosten pro MA und Monat Sind 12 000 mal 1.000,-- rund 12,000.000,--/Monat mal 12 Monate sind 144 Millionen Euro! Fragen? Keine! Also ich weis wer von mir keinen Groschen! Spende erhält!!!
+6 #4 Guest 2011-12-13 16:34
@ Kommentator

Carsten Frerk, Autor von "Violettbuch Kirchenfinanzen" zu den Verflechtungen von Kirche u Staat.

www.youtube.com/watch?v=VFwVSOtph0A
+10 #3 Guest 2011-12-13 15:00
Zitat:
Diese „Bremse“ ist ja nur für die Galerie, sprich die Ratingagenturen gemacht.
Herrlich doppeldeutig!
Man sollte bedenken, daß im Rotwelsch (der Verbrechersprache) die »Galerie« mehrere Bedeutungen haben kann. Z. B. »Verbrecherkartei« oder aber »die Gesamtheit der Verbrecher in Wien«… Und noch einige Bedeutungen mehr. In der Tat: Gar nicht so weit weg von den »Ratingagenturen«…
+10 #2 Guest 2011-12-13 14:35
zitiere Waldmensch:
Na sicher zahlen das wir, die Segnungen der Caritas werden nur zu 8% von der Kirche finanziert (wahrscheinlich das Personal) der Rest ist Staatssubvention und Spenden.
PS. Jeder Verdienende zahlt jährlich ca. 600 Euro an Staatszuwendung an die Kirche.
Kirchensteuer ist freiwillige "Extragabe".


Das ist ein Skandal! Wusste ich bisher nicht. Haben Sie irgendwelche Quellen? Würde gerne mehr darüber lesen.

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