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Die Milliarden-Uschi unterwegs

Und jetzt war sie auch in Wien. Klein und gstopft, wie wir Wiener sagen. Aber bedeutende Menschen waren ja nie groß. Der Hitler war nicht groß, der Stalin auch nicht und auch nicht der Napoleon. Den Mussolini kann man überhaupt vergessen, der war ja noch kleiner als der Hitler.

Aber gut. Sie hat uns Milliarden gebracht.

Nur, mir kommt vor, als hätte wir Österreicher die Milliarden ohnehin schon an die EU abgeliefert. Stimmts nicht?

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Gute Nachrichten aus Texas

 

Erstens einmal haben die Texaner den Corona-Unsinn nicht mitgemacht, wie viele andere US-Bundesstaaten auch. Das ist schon was und wir alle haben inzwischen erfahren, daß die Vereinigten Staaten weitgehend masken- und coronafrei sind. Vernünftige Leute, freie Leute, während bei uns in Europa der Corona-Wahn und der Klima-Wahn grassiert und den Menschen hier die letzten Freiheiten raubt. Aber die EU will es so und man muß sich nur die hier Regierenden anschauen, dann weiß man woran man ist. Die kleine Greta und die Langstrecken-Luisa sind beste Beispiele dafür und auf die kommenden Wahlen dürfen wir hier auch sehr gespannt sein.

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Nachruf auf zwei Musiker

 

Nachruf auf zwei Musiker
 
Einer, Georg Kreisler, ist alt geworden, der andere nicht. Ludwig Hirsch hat sich selbst verabschiedetet. Er ist seiner grausamen Krankheit zuvorgekommen. Anständig und verständlich.
Georg Kreisler hat meine Jugend begleitet. Ich habe ihn sehr gerne gehabt, niemand konnte damals so schreiben und komponieren wie er. Ich habe ihn noch in natura erlebt – unvergeßlich.
Und Ludwig Hirsch war ein Künstler, der auch nicht für alle war. Dunkelgrau ist eben nicht modisch.
Beide werde ich nie vergessen.

Kommentare   

+9 #9 Guest 2011-12-08 09:13
Bei all den Überlegungen zum Freitod sollten wir nicht vergessen, dass diese beiden Musiker Künstler waren, die uns einen Spiegel vorgehaten haben. Ich finde es ist wichtiger auf deren künstlerisches Erbe zu achten, als darauf ob sich der eine selbst das Leben nahm oder nicht.

Tod sind beide erst dann, wenn sie vergessen sind, und keiner merhr über die vergifteten Tauben oder den grossen schwarzen Vogel nachdenkt.

Freitod ist eine Entscheidung die jeder für sich selbst treffen muss! Das einzige Problem dabei ist: einmal begangen gibt es keine zweite Chance. Und es gehört auch einiges an Mut dazu sich dafür zu entscheiden.

Ich weis nicht ob ich diesen Mut aufbringen kann sollte ich mal vor dieser Entscheidung stehen!
+4 #8 Guest 2011-12-08 08:49
Ich glaube, man sollte Ärzte weder zu Übermenschen, noch zu finsteren Mordgesellen hochstilisieren. In der Regel gehe ich davon aus dass sie tun, was in Ihrer Macht steht. Man muss einfach akzepieren, dass diese irgendwann zu Ende ist. Ich hoffe, ich habe dann auch die Grösse, und noch die Möglichkeit, selbstbestimmt die Konsequenz zu ziehen.
Ärgerlich ist nur wenn vermeidbare Schlampereien passieren, wie z.B. Tod durch Krankenhauskeime, nur weil sich jemand nicht die Hände gewaschen hat.
Leider wird die ärztliche Macht zunehmend durch klamme Kassen beschnitten, welche teure Therapien einfach nicht mehr bezahlen.
Ursachen sind zum Einen hypertrophe Verwaltungsapparate und zum Anderen die starke Zunahme von "Patienten", welche noch nie ins System eingezahlt haben.
+3 #7 Guest 2011-12-07 22:30
Wenn jemand voraussichtlich unheilbar krank ist und unter starken Schmerzen ggf. anderer Beeinträchtigungen leidet, sieht der Selbstmord auch ganz anders aus, als wenn sich jemand umbringt, weil auf Facebook über ihn gelacht wird.

zitiere Margit:
daß Ärzte noch immer Diagnosen ohne Einfühlvermögen stellen und andere Möglichkeiten einer sinnvollen Therapie ignorieren.


Ärzte sind keine schlechten Menschen, die Ausbildung ist eben sehr pharma-orientiert. Einfühlungsvermögen sollte vorhanden sein, würde einen guten Heiler kennzeichnen. Vor rund einem Jahr wusste ich nicht viel von Medizin, mittlerweile habe ich mir Autodidakt die ersten zwei Studienjahre angeeignet, in Theorie. Mir kommt es teilweise bei den Unterlagen so vor, als lese ich Gesetzestexte und so manch Aussage eines Mediziners klingt Jurist, als nach Arzt. Meiner Meinung nach ein direktes Resultat der Pharmaindustrie und deren Machtbegehren. Im Grunde muss man dem Körper nur genügend Zeit geben sich selbst zu heilen. Mit einer schnellen Heilung verdient man eben weniger, als mit einer langen Behandlung, bei der man die Pillen säckeweise fressen muss. Man sollte sich schon fragen, wieso die KK "nur" Geld für so unendlich viele Pillen locker macht. Beiträge bezahlen dürfen wie immer alle, entscheiden was gut ist, nur wenige. Selbstbestimmung gibt es nur für finanziell unabhängige Menschen. Die Lebenserwartung von "Reichen" ist höher.
+7 #6 Guest 2011-12-07 19:24
Die Umstände von Hirschs Diagnose und Teraphie kenne ich nicht, ich maße mir daher über die Ärzte kein Urteil an. Aber über seinen eigenen Tod darf man schon selber entscheiden.
+7 #5 Guest 2011-12-07 16:30
Ich denke da nur an den für meine Begriffe größten Humoristen und Zeichner des 19. Jahrhunderts, Wilhelm Busch. Mit großer Gelassenheit setzte er auch seinem Leben ein Ende. Und das verstehe ich als grenzenlose Freiheit und er verstand es wohl auch so. Selbstmord ist an und für sich eine Möglichkeit, seinem unerträglich DASEIN zu entfliehen. Darnach kommt wahrscheinlich nichts. Und es ist noch keiner zurückgekommen. Lassen wir es dabei bewenden: Wir allein sind Herr oder Frau über unser eigenes Leben oder den Tod.
+3 #4 Guest 2011-12-07 16:05
Es scheint, als hätten Sie eine persönliche Erfahrung gemacht, weshalb Sie so vehement behaupten, dass Patienten quasi wegen der Ärzte und deren Wortwahl stärben - entweder aus Verzweiflung freiwillig, oder wegen falscher Therapie...

In meiner bescheidenen Welt, sind Patienten schon (tod-)krank, wenn sie schonmal ins Krankenhaus müssen, wo sie dann auf die "bösen" Ärzte treffen.

Ums mal deutlich zu sagen:
Sterben tun wir alle - manche früher, andere später.
Kranke sterben idR. früher.
Ohne Medizin stärben sie ganz früh - evtl. gar schon im Kindbett.

>Die Medizin ist nicht der Weisheit letzter Schluss!
>Die Medizin heilt nicht, sondern lindert die Symptome!
>Je besser die Medizin, desto mehr chronisch Kranke gibt es!

Das sind Fakten - soweit kann ich ihnen unbedingt beipflichten.

Aber dass todkranke wegen der Ärzte sterben, müssten Sie schon nochmal näher erläutern, oder Ihre Sichtweise objektivieren.
(Nebenbei bemerkt geht es hier nicht um Ihren vermeintlichen Bekannten, sondern um Hrn. Hirsch - aber vielleicht begleiteten Sie ihn ja in den letzten Stunden, und können uns die Situation tatsächlich wahrheitsgetreu darlegen!?)
+1 #3 Guest 2011-12-07 15:31
Zitat: Denn zur absoluten Freiheit des Menschen sollte wohl ohne Zweifel auch der freie Tod gehören, spätestens, wenn der Betreffende in ihm die Erlösung sieht bzw. findet!
Diese Freiheit gestehe ich jedem zu! Schändlich aber wenn dieser freie Tod aus medizinischer Dogmatik und falscher Information des Patienten resultiert.
Es sollte auch die freie Therapiewahl bei uns gelten. Diese wird von der Schulmedizin ver/behindert. Deshalb ist die Diagnose für viele Patienten wegen Erkenntnisunterdrückung anderer Wissenschaften ein Todesurteil. Das muß sich ändern.
+6 #2 Guest 2011-12-07 15:03
Ich muss gestehen, mir waren beide weniger bekannt - mein großer Dank an dieser Stelle, da sich das hiermit geändert hat!
Meine Sympathie gilt allerdings mehr dem Herrn Kreisler!
Gleichwohl ist es wiedereinmal bezeichnend, wer mit solch schwarzem Humor berühmt wurde, bzw. diesen ungestraft öffentlich ausleben durfte...


In puncto "freies Denken und Handeln" komme ich zu Margits Kommentar:
Sie werfen Ärzten (ohne direkt-kausalem Zusammenhang) Mittelalterlichkeit vor, hegen aber offenbar selbst solche Vorstellungen.
Denn zur absoluten Freiheit des Menschen sollte wohl ohne Zweifel auch der freie Tod gehören, spätestens, wenn der Betreffende in ihm die Erlösung sieht bzw. findet!

Tod und Erlösung hängen dabei sogar in den Ursprüngen des Christentums zusammen - direkt grotesk, dass gerade dieses sich dagegen ausspricht, woraus schließlich die allgemeine Einstellung entsprungen ist.
Abermals grotesk, insofern Gottesfurcht und Gläubigkeit am Altar der Aufklärung bzw. Moderne geopfert wurde!
#1 Guest 2011-12-07 14:38
Ich mag den Ludwig Hirsch. Ich kann aber nicht verstehen, warum eine Verzweiflungstat im heutigen Kommentar als "anständig" definiert wird. Es sollte eher als unanständig gelten, daß Ärzte noch immer Diagnosen ohne Einfühlvermögen stellen und andere Möglichkeiten einer sinnvollen Therapie ignorieren. Diese Ärzte leben noch immer im Mittelalter und entscheiden ohne Bedenken über Leben und Tod. Das lassen sie ihre Patienten spüren und das spüren diese auch....

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