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Integration kaum möglich

 

 

INTEGRATION KAUM MÖGLICH
 
"Der Ansatz, jetzt machen wir mal auf Multikulti und leben so nebeneinander her, dieser Ansatz ist gescheitert." Angela Merkel am 17.10.2010.
 
Dieser Ansatz scheitert immer, jedenfalls zu 80%, und der Ausdruck "nebeneinander" ist treffend. Unentwegt wird von Integrationswilligkeit geredet, aber niemand fragt nach der Integrationsfähigkeit, eine Schuldzuweisung jagt die nächste, ein Quatsch-Club den nächsten, wir werden beschimpft, wenn uns ein Wort gegen die Zuwanderer entschlüpft. Also platzt uns der Kragen - und wir verraten ein bisschen etwas, das wir in einem Buch ausführlich darlegen und belegen wollen. Es wird daran gearbeitet.
 
Zuerst einmal: Es geht nicht um Deutsche oder um Italiener, die zu uns kommen. In einschlägigen Debatten fallen sie nicht unter "Multikulti", es fällt ihnen leicht, sich unsere Attitüden anzueignen, und das hat einen guten Grund. Wir meinen das Fremde. Den Islam.
 
Islam gibt es in vielen Formen. Essentiell ist, dass er in einen bestimmten Kulturkreis gehört, der sich von unserem gravierend unterscheidet. Der Ethnologe Mühlmann definiert Kultur als "die Gesamtheit der typischen Lebensformen einer Bevölkerung, einschließlich der sie tragenden Geistesverfassung, insbesondere der Wert-Einstellungen". Es geht also um die typischen Lebensformen, erstrangig festgelegt im Wertsystem einer Bevölkerung.
Es führte hier zu weit, die beiden kursiv gesetzten Begriffe exakt zu klären, das wird im erwähnten Buch geschehen. Die Definition in der Encyclopaedia Britannica präzisiert: Zu einer Kultur gehören Sprache, Überzeugungen, Verhalten, Tabus, Rituale ... Kultur ist, was uns typisch macht.
Es sei dem p.t. Leser anheimgestellt, hier Vergleiche zu ziehen, wobei die Sozialisation, also das Hineinwachsen in eine bestimmte Kultur, die gravierende Rolle spielt. Nur so viel: Studien haben gezeigt (wir legen sie sogar vor), dass man Menschen zwar "umerziehen", also aus ihrer Primärsozialisation reißen kann, was anfänglich zu funktionieren scheint. Aber von Dauer ist das nie. Der Rückfall in die erste, ursprüngliche, also die Primärsozialisation füllt Bände und Filme (wie etwa Tarzan, Crocodile Dundee ...)
Als Humanwissenschaftler fragen wir daher nicht nach der Willigkeit von Islamisten, sich hier zu integrieren. Wir fragen nach der Fähigkeit. Dass sie nicht wissen, wie es ihnen im fremden Kulturkreis geht und wie schwer es für sie ist, uns überhaupt nur zu verstehen, geschweige denn, sich uns anzupassen, beweist der Umstand, dass sie trotzdem kommen. Und sich so verhalten, wie sie es eben zu Hause taten. Uns erscheint das nicht nur fremd, wir fürchten uns sogar, nennen es "Fremdenfeindlichkeit" und reden von "Parallel-Gesellschaften". Ersteres ist grundfalsch, zweiteres goldrichtig. Wir haben Fremdenangst und nicht Feindlichkeit, viele Zuwanderer kopieren ihre vertraute Heimat auch hier, was notgedrungen eine parallele Kultur ergibt.
Wenn also einer sagt, der Islam gehöre zu Deutschland, dann fehlt ihm jede Menge Information. Dass es der zweiten und dritten, bereits in unsere Kultur geborenen Generation leichter fällt, sich anzupassen, liegt auf der Hand. Diese Leute - sofern sie nicht Kinder fanatischer Islamisten sind - kennen keine "islamische" Primärsozialisation, sie wurden ja bereits in unser Wertsystem hineingeboren, verstehen es daher und folgen ihm. Jedenfalls weitgehend.
 
Die einzige Lösung: Fanatische Islamisten dürfen nicht ins Land, ob dieses Land nun Deutschland heißt oder Österreich. Handeln wir dagegen, so werden wir noch in 10 Jahren über "Integration" schwafeln, nichts geändert haben und in 50 Jahren sowieso vom Islam überrollt sein.
Wenn nicht früher.
Übrigens, das Sarrazin-Buch wird viel diskutiert und wenig gelesen. Es transportiert in keiner einzigen Zeile etwas Tendenzielles oder gar Ideologisches, sondern nackte Fakten. Es ist ein schwer zu lesendes Sachbuch. Wer das aller gelesen und auch noch verstanden haben will, das wundert uns immer wieder.
 
Mit lieben Grüßen
Ihre killercat

Kommentare   

-12 #24 Guest 2010-10-30 11:47
Zitat:
Auch ich klinke mich aus.
Ja, ist vielleicht auch besser so. Ihr gesamter Kommentar mangelt an Substanz. Sie schreiben einfach irgendetwas. Politiker reden auch immer irgendetwas. Unsere Gesetzgebung macht das auch. Wenn irgendetwas passiert, machen sie irgendetwas. Anstatt konstruktiver Kritik bellen sie wie ein in die Ecke getriebener Hund.

Reißen sie sich gefälligst zusammen. Nur weil sie sich irgendwo nicht bestätigt fühlen, brauchen sie nicht andere zu beleidigen.
+9 #23 Guest 2010-10-30 11:33
Peter Gutt, MrSigSauer und Freunde: Mit Eurer - wohl gutgemeinten - jedoch weichgespülten und ach so intellektuellen Klugscheisserei spielt Ihr den Gutmenschen und der vereinigten PC in die Hände, zerredet unsere gemeinsame Sache und schadet mehr, als Ihr nützt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Ihr hier nur postet, um Eure Stellungnahmen wieder und wieder selbst zu lesen. Soll mir egal sein, denn es ist Eure Lebenszeit, die Ihr hier verludert. Auch ich klinke mich aus.
-15 #22 Guest 2010-10-30 10:30
@Peter Gutt Denker ist weniger aggressiv, als dass er nicht mit Kritik umgehen kann.
Meine Meinung.

Ersteres scheint jedoch auf Patriot zu treffen.
+11 #21 Guest 2010-10-30 08:59
Herr Gutt, sind Sie hier etwa als Obelehrer aufgenommen worden? Wenn nicht, dann verziehen Sie sich wieder an jene Volkshochschule, an der Sie das Lesen gelernt hatten. Und was Sie leiden können (oder auch nicht) ist hier völlig irrelevant.
-15 #20 Guest 2010-10-29 15:13
@denker: Sie missverstehen buchstäblich alles, was man nur missverstehen kann und reagieren darauf mit unangemessener Aggression.
Dieser Beitrag von killercat zeichnet ein völlig anderes Phänomen als Sarrazin, um den des übrigens hier garnicht geht. Es geht um die nie ins Gespräch gebrachte Unmöglichkeit der Integration auf Grund der Kultur-Differenzen. Und zwar auf hervorragende Weise!
Das scheint außer MrSigSauer niemand verstanden zu haben, weil hier eine Sarrazin-Debatte los- und breitgetreten wurde, die überhaupt nichts mit dem Beitrag zu tun hat. LESEN LERNEN!
Ich weiß ja, wieso ich immer die Beiträge in meiner mailbox lese und mich hierher nur in Ausnahmefällen begebe....
Aggression kann ich nämlich nicht leiden.
-14 #19 Guest 2010-10-29 11:16
Zitat:
1. Sarrazins Buch liegt vor, Ihres noch nicht. 2. Wenn Sie einen wissenschaftlic hen Beleg für die Probleme mit Einwanderern aus islamischen Ländern suchen frage ich, ob das Sarrazin n i c h t gelungen ist?
Ich versteh das einfach nicht. Das hat die Katze doch überhaupt nicht behauptet, geschweige denn irgendwie gemeint mit: "Es war ein Fehler, die letzten paar Zeilen in den Beitrag zu schreiben."

Und ich möchte euch sagen verehrte Katze, aus Dissens entsteht Konsens. Gerade dass darüber so heftig diskutiert wird, ist doch schon Bestätigung genug, eben genau diese Zeilen eingebaut zu haben.

Zitat:
Daher klinke ich mich aus dieser für mich fruchtlosen Debatte aus.
Das ist schade.
+13 #18 Guest 2010-10-29 04:41
Ad killercat: Mit Verlaub: 1. Sarrazins Buch liegt vor, Ihres noch nicht. 2. Wenn Sie einen wissenschaftlichen Beleg für die Probleme mit Einwanderern aus islamischen Ländern suchen frage ich, ob das Sarrazin n i c h t gelungen ist? 3. Wenn Sie eine weitere wissenschaftliche Publikation zu diesem Thema vorlegen werde einer der Ersten sein, der diese erwerben wird.
Ad MrSigSauer: Mit philosophischen und im Gegensatz zur klaren Sachlichkeit Sarrazins nun schon wirklich schwer verständlichen Deutungen mögen Sie im sehr engen Kreis der sich selbst genug seienden "Begriffsdogmatiker" reüssieren können. Das sei Ihnen selbstverständlich unbenommen. Sarrazin wollte sicher nicht die Leser den "Sinn hinter dem Sinn" suchen oder erkennen lassen oder mit seinem Buch gar ein "Kunstwerk" schaffen. Er hat in seinem Sachbuch harte und objektiv nachprüfbare insbesondere jedoch aufrüttelnde Fakten geliefert. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das macht ja auch den Erfolg dieses Buches aus. Für philosophische Betrachtungen des Inhaltes ist dieses Buch - Gott sei Dank - aber auch schon gar nicht geschrieben worden.
Und: I c h möchte das Thema Sarrazin (und sein Buch) n i c h t zerreden. Daher klinke ich mich aus dieser für mich fruchtlosen Debatte aus.
+1 #17 Guest 2010-10-28 22:13
Es war ein Fehler, die letzten paar Zeilen in den Beitrag zu schreiben.

Liebe Kommentatoren, es geht hier NICHT um das Sarrazin-Buch!!! Es geht um den wissenschaftlichen Beleg für die Probleme mit Einwanderern aus islamischen Ländern.
-11 #16 Guest 2010-10-28 19:28
Sie haben recht Denker. Aber als Begriffsdogmatiker lassen Sie mir bitte die Freiheit, den Sinn hinter dem Sinn zu suchen. Und bestimmt ist es ihnen aufgefallen, dass dies bei Sarrazin Realität ist. Man kann dieses Buch einfach nicht nur nach objektiven Kriterien einteilen. Der eigentlich positive Gedanke ist für mich erst auf den zweiten Blick erkennbar. Ähnlich einem Kunstwerk, das vom Betrachter im wesentlichen besser, ja ich würde sogar sagen vollkommener interpretiert werden kann als von seinem Schöpfer. Larenz sagt das auch in der Methodenlehre.
+17 #15 Guest 2010-10-28 16:34
Werte Mitstreiter, betr. das Buch von Dr. Sarrazin sollten wir uns darauf einigen können, dass darin Fakten aneinandergereiht, verbunden und daraus erschreckende Schlüsse gezogen werden, die einem ob unserer ethnischen und wirtschaftlichen mitteleuropäischen Zukunft die Haare zu Berge stehen lassen. Wer diese verstehen will, wird sie auch verstehen! Und das hat aber schon gar nichts mit (wie es reflexartig die vereinigte PC getan hat) Fremdenfeindlichkeit oder gar Rassismus zu tun! Ich, zumindest, fand im Buch keine "Begriffe", welche dies auch nur ansatzweise vermuten lassen. Aber: Eine Religion, welche sich als alleinseligmachendes Dogma versteht, staatliche Autoritäten, Gesetze und Menschen im Gastland dieser gnadenlos nachreiht, ja unterordnet, ist gefährlich! Sarrazin beschreibt als promovierter Volkswirt und letztlich auch als Finanzfachmann sehr trocken und nahezu emotionslos den jetzigen Zustand in der BRD. Und: Die schonungslos formulierte Wahrheiten im Buch Sarrazins sind und müssen zumutbar sein. Zerreden wir sie nicht. Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig!

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