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Eine traurige Pflicht

 

Eine traurige Pflicht
 
Es ist für mich eine traurige Pflicht, eines Menschen zu gedenken, der viel zu früh von uns gegangen ist. Martin Idl ist plötzlich und in jungen Jahren – er war gerade 39 – aus unserer Mitte gerissen worden. Kein Unfall, sein Herz hat versagt.
Wer in der Branche des Waffenfachhandels zu tun hat, weiß, wer Martin Idl gewesen ist. Einer der bedeutendsten Sport- und Jagdwaffenproduzenten Europas, die Firma Blaser, wurde durch ihn in Österreich repräsentiert.
Die Würdigung seiner wirtschaftlichen Bedeutung und Verdienste steht mir nicht zu, da gibt es Kompetentere, ich will dem Menschen Martin Idl einige Worte widmen.
Ich treibe mich auf fast allen Waffenmessen Europas herum. Der Stand der Firma Blaser ist da immer ein Kulminationspunkt des Interesses. Und dort habe ich auch immer Martin Idl getroffen. Ein unglaublich gescheiter, freundlicher und interessierter Mensch, stets für ein Gespräch bereit. Ich habe bei ihm großes Verständnis für die Fragen des Waffenrechtes, der Waffengesetzgebung gefunden. Nicht selbstverständlich bei vielen seiner Branchenkollegen.
Wir verlieren viel an ihm. Ich verliere viel an ihm.
Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, mit denen ich ihren großen Schmerz teilen möchte. Und ich weiß, daß viele meiner Leser mit ihnen fühlen. Es möge ihnen ein Trost sein.

Kommentare   

#2 Guest 2010-12-28 17:32
Er ist ein großer Verlust, R.I.P.
+1 #1 Guest 2010-12-26 21:36
Auf 39 fehlt mir nicht viel.
Vom persönlichen Verlust der Familie Idl abgesehen gibt mir das zu denken.

Meine aufrichtige Anteilnahme den trauernden Hinterbliebenen.

Es liegt an uns, Martin Idl ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Weidmannsruh! Schützenruh!

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