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Credo, quia absurdum est/Sauwetter

 

Credo, quia absurdum est
 
sagt Tertullian. Er glaubte, gerade weil es doch absurd, völlig unglaubwürdig ist, daß Christus gestorben, begraben und doch wieder auferstanden ist.
Vor einigen Tagen hat die „Krone“ berichtet, die derzeitige Kältewelle wäre eine Folge der Erderwärmung. Gerade, weil sich der Erde erwärmt, würde es besonders kalt bei uns sein. Das wird auch mit Zeichnungen und Diagrammen bewiesen, ein Herr von Global 2000 freut sich darüber und die Reporter der „Krone“ erwecken beflissen den Eindruck, sie würden den Unsinn auch glauben. Unser Niki – endlich in Cancun angekommen - glaubt es sowieso.
Die Klimaerwärmung – pardon Klimawandel, wie es jetzt heißen muß – ist ein Glaubenssatz der modernen Gesellschaft geworden. Auch Atheisten und Agnostiker glauben ganz fest daran. Und wer nicht glaubt, fällt der allmeinen Verachtung anheim.
Ich bin ein Christ und glaube daher an den Kreuzestod und die Auferstehung und an die Heilige Dreifaltigkeit glaube ich auch. An die Klimaerwärmung aber glaube ich nicht. Diese Freiheit nehme ich mir.
 
 
 
Sauwetter
 
Am Wetter ist immer jemand schuld. Früher waren es die Hexen und man hat sie deshalb verbrannt. Wärmer ist es aber deswegen nicht geworden. Wahrscheinlich hat der CO2-Ausstoß der Scheiterhaufen nicht gereicht.
Als ich jung war, wurde den Atomversuchen die Schuld am schlechten Wetter zugeschoben.
Als die zuende waren, kam die Klima-Wissenschaft zum Zuge. Das Waldsterben habe ich überlebt, meine Bäume übrigens auch.
Jetzt sind wir in der Zeit des Klimawandels. Eine Ablaßwirtschaft. Wenn wir nur genug zahlen, wird der Kelch an uns vorübergehen. Ein Martin Luther ist nicht in Sicht.
Aber gegen die vereinten Klimaschwindler wäre der Reichstag zu Worms sicher ein Honiglecken und es ist die Frage, ob man einen solchen Aufmüpfer nicht gleich verbrennt.