Marga Swoboda macht sich dünn

Medien

Marga Swoboda macht sich dünn

 

In der U-Bahn, an der Straßenecke, bei der Bushaltestelle. Wenn ihr einer blöd kommt, macht sie sich dünn, hält den Mund und geht davon. Sie ist ja nicht blöd.

So schreibt sie am 15.4. in der „Krone“ und sie hat ja recht. Wirklich recht. Da war doch dieser Mann mit den zwei Kindern, der ein paar Burschen (hintergründige versteht sich) ermahnt hat. Er hat sich Schläge und Messerstiche in den Oberschenkel eingehandelt. Die Kinder haben zugesehen und was fürs Leben gelernt.

Wer sich auskennt, weiß, daß ein Stich in den Oberschenkel ein Mordversuch ist. Dort verläuft eine Hauptarterie und wenn man die mit dem Messer trifft, ist der Verletzte schnell tot, schneller als man „Allahu akbar“ sagen kann. Unsere Gerichte sehen das heute etwas anders, der Messerstecher wird wahrscheinlich nach Hause gehen und auf freiem Fuß angezeigt werden.

Aber gut. Zurück zur Frau Swoboda:

Die Zeiten haben sich geändert. Wer den Mund aufmacht, wer nicht davongeht, wer so blöd ist, stehenzubleiben und auf die Frage: „Was guckst Du?“ nicht gleich demütig die Augen niederschlägt, wird niedergeschlagen, auf den Kopf getreten und gemessert. Und wenn man mit dem Leben davonkommt, begegnet man den Tätern (sind immer mehrere) sofort wieder wenn man aus dem Krankenhaus entlassen wird, denn die sind ja von unserer famosen Justiz schon viel früher entlassen worden.

Frau Swoboda hat ja so recht. Sie schreibt, sie wäre klein, nicht sportlich, war noch nie in einem Selbstverteidigungskurs und – sie ist „total unbewaffnet“.

Das ist es, liebe Frau Swoboda. Wenn man unbewaffnet ist hat man davonzulaufen, sich demütig zu verneigen und die Herren der Straße nicht zu provozieren.

Wenn man unbewaffnet ist, liebe Frau Swoboda. Wir sollten uns daher bewaffnen. Eins aber hätte ich beinahe vergessen: Wir dürfen ja nicht. Also weiter brav „dünn machen“, davonlaufen, Mund halten. Unsere Sicherheitspolitiker wollen es so.

 

Kommentare  

 
+10 #3 Gerhard M. 2013-04-21 11:10
Aber das allerwichtigste wurde in diesem Beitrag vergessen, weiter die Parteien SPÖVP und Güne wählen. Die nächsten Generationen (falls es diese dann noch gibt)werden es uns danken.
 
 
+16 #2 Gerald Lacher 2013-04-21 09:24
Sehr guter Beitrag Hr. Dr. Das zeigt wie weit wir es gebracht haben. Die Devise lautet: Kopf einstecken und alles über sich ergehen lassen, bis es vorbei ist. Spiegelt unsere politische Situation genauso wieder, wie die Gesellschaftlic he. Wer sich wehrt, wird niedergemacht. Hoffentlich ist das bald vorbei!
 
 
+14 #1 Soslan Khan Aliatasi 2013-04-20 21:51
Zitat:
Wenn man unbewaffnet ist hat man davonzulaufen, sich demütig zu verneigen und die Herren der Straße nicht zu provozieren.


Ich bin nie unbewaffnet – selbst wenn ich unbewaffnet bin. Ich bin zwar alt und dick – aber ich bin verdammt schnell und hab’ genug »Schmalz in den Knochen«. Hat einmal einer genau wissen wollen. Er wollte es dann nicht nochmal wissen. Jetzt bin ich viel friedlicher – ich würde es anders machen. Zumindest würde ich mir die linke Hand nicht mehr dreckig machen…
 
IWÖ
Banner

Interessensgemeinschaft für liberales Waffenrecht in Österreich
Killercat
Banner
Unzensuriert
Banner
„dagarser“
Banner
BÖJV
Banner
Anmeldung