Rassismus

Man erschießt Neger

Man erschießt Neger

 

Das passiert in den USA öfter. Die meisten dieser dunkelhäutigen Mitmenschen fallen aber anderen dunkelhäutigen Mitmenschen zum Opfer. Schwarze erschießen Schwarze. Das ist in den Staaten alltäglich. Die Kriege der Drogenbanden, die sich meistens aus diesen Menschen rekrutieren, fordern die meisten Opfer. Das interessiert aber keinen, vor allem unsere Zeitungen schert das überhaupt nicht, den ORF schon gar nicht. Das muß man eben aushalten, das ist eben deren Kultur. Wir erfahren so etwas nur, wenn wir uns die Kriminalstatistiken anschauen: Der Bevölkerungsanteil der Schwarzen beträgt ungefähr 12%, die Kriminalitätsrate dieser Menschen Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung aber 60%. Aber das schaut sich keiner an.

Hauptsache, man kann diese Kriminalität in den USA als Resultat der dortigen „laxen“ Waffengesetze verkaufen. Daß diese Kriminalität aber schwarz, fast durchgehend schwarz ist, wird verschwiegen, ebenso die Tatsache, daß es fast nur illegale Waffen sind, mit denen diese Morde verübt werden.

Aber wenn es einmal vorkommt, daß ein weißer (oder auch ein gelber, die sind ja angeblich genau so schlimm) Polizist einen Schwarzen erschießt, der natürlich immer unbewaffnet ist, dann ist die Hölle los. Dann wird demonstriert, geplündert, gebrandschatzt. Vollstes Verständnis dafür in unseren Medien. Wie es scheint, ist das eine angemessene, zu akzeptierende Reaktion. Stehlen, plündern, ausrauben, wenn ein Gericht (wirklich ein Gericht) zur Erkenntnis kommt, das wäre gerechtfertigte Notwehr gewesen.

Rassismus pur – allerdings von einer Seite, die anscheinend von jedem Verdacht des Rassismus schon wegen der privilegierten Hautfarbe absolut freigestellt ist.

Und so schreibt die „Krone“:

„Im November war der 28jährige Akai Gurlay ohne jedes Verdachtsmoment von einem Beamten erschossen worden, als er mit seiner Freundin in einem dunklen Stiegenhaus hinunterging . . . “

So schnell geht das. Ohne jedes Verdachtsmoment. Journalismus und Sprachbeherrschung vom feinsten.

Wie heißt es in einer Reklame für die Trottelzeitung „Heute“?

„Guter Journalismus beginnt damit, daß man schlechten wegläßt!“ oder so ähnlich.

Was sollen wir noch alles weglassen? Am besten alles.

 

Übrigens: haben Sie schon die Petition Liberales Waffenrecht für mehr Sicherheit unterschrieben – läuft noch bis 27. Jänner 2015! http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00022/index.shtml